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Termine
28. Oktober 2026
19:00 Uhr

Ich brauch Tapetenwechsel. Hommage an Hildegard Knef
Hildegard Knef, deren Lebenslauf einer Achterbahn glich, begann ihre Karriere als Schauspielerin im ersten deutschen Nachkriegsfilm „Die Mörder sind unter uns“ und ergatterte sich Mitte der 60er Jahre ihren Stammplatz in der ersten Reihe der Chanson-Texterinnen und -Interpretinnen ihrer Zeit. Bis heute gilt Hildegard Knef als eine Frau und Künstlerin, die Bedeutendes geschaffen hat und viele Menschen mit ihrer Kunst und auch mit ihren Lebensdramen berühren konnte. Stoff und Grund genug für eine außergewöhnliche Hommage an Hildegard Knef von Nina Tripp, begleitet von Martin Brödemann am Piano.
Ge- und entspannt darf man sich auf eine abwechslungsreiche Mischung aus anekdotischen Geschichten über die Knef, vielen neu arrangierten Knef-Songs und andern Liedern aus der Welt des Chansons freuen.
""Es war ein atemberaubender musikalischer und szenischer Hochgenuss. Der Auftritt der Chansonnette Nina Tripp mit dem Pianisten Martin Brödemann. Mal leise und zurückhaltend, mal Femme fatale, mal nachdenklich und lyrisch. Das, was sie in ihrem Programm 'Ich brauch Tapetenwechsel' bot, war authentisch und voller Hintergrundwissen"" (Westfalenpost, Hohenlimburg).
1. November 2026
17:00 Uhr

Welcome to Nightmares von Charles Dickens und H. G. Wells
Wer Carsten Bülow schon einmal bei einer seiner Grusellesungen erlebt hat, weiß, dass es spannend wird. Mit dem „Bahnwärter“ von Charles Dickens (1812-1870) und „Pollock und der Porrohmann“ von H. G. Wells (1866-1946) stehen an diesem Abend zwei englische Klassiker des Schauer-Genres auf dem Programm:
Dickens, der populärste Autor der viktorianischen Zeit, schrieb nicht nur realistische Romane wie „Oliver Twist“ und „David Copperfield“. Auch mit seinen Schauergeschichten traf er den Geschmack seiner zahlreichen Leser. Mit der Erzählung „Der Bahnwärter“ glückte ihm dabei ein makabres Meisterstück, das von der Kritik an die Seite von E. A. Poes Geschichten gestellt wird.
Eine Generation später wurde H. G. Wells durch Romane wie „Der Krieg der Welten“, „Die Zeitmaschine“ und „Die Insel des Dr. Moreau“ weltberühmt. Seine phantastischen Erzählungen machten ihn zum Mitbegründer der Science-Fiction-Literatur. Daneben schrieb er eine Reihe sozialkritischer Romane und zahlreiche Sachbücher. In „Pollock und der Porrohmann“ wendet er sich dem Voodoozauber zu.
Eintritt:
15 €
Mergelteichstraße 47
44225
Dortmund
Vorverkauf / Anmeldung
Bioladen & Café am Mergelteich
0231/22222018
12. November 2026
19:00 Uhr

Metamorphosen. Gregors Verwandlung
Gregor ist Schauspieler. Er liebt seine Arbeit und versenkt sich tief in die Rollen, die er zu spielen hat. Als er die "Metamorphosen" des Ovid kennenlernt, beginnt sich sein Leben um Verwandlungsgeschichten zu drehen, die ihn schließlich obsessiv seiner Familie und seinem Beruf entfremden und ihn buchstäblich hineinziehen in Imagination, Mythologie und Literatur. Das Erzählkonzert schildert diesen Prozess als Tragikomödie. Überraschende Wendungen, komische Dialoge und die vielen – auch ironischen – Anspielungen auf antike Stoffe sorgen für hintergründigen Humor.
Angeregt wurde das Erzählkonzert durch die jüngste CD Martin Brödemanns mit dem Titel "Metamorphosen". Ihre Kompositionen, die gleichermaßen Leichtigkeit und Virtuosität vermitteln, interpretieren Tonalität auf neue Weise, indem sie vertraute Elemente mit Innovativem verbinden. Sie sind geprägt von einer ständigen Modifizierung der Metren, abstrakt anmutenden Taktwechseln, Akzentverschiebungen und Polyrhythmik. Im Zusammenspiel mit dem Text regen sie eine Vielzahl innerer Bilder an und erzeugen eine dynamisch-beschwingte Atmosphäre.
Eintritt:
15 €
Baarstr. 220-226
58636
Iserlohn
Vorverkauf / Anmeldung
Museum Iserlohn
02371/2171961
13. November 2026
19:00 Uhr

Dass ich nicht lache... Satiren, Szenen, Sketche und Überraschungen von Ephraim Kishon
„Es bleibt nichts anderes. Nur Lachen. Jemand, der lacht, ist nicht besiegt. So lange ich lachen kann, bin ich ein Mensch mit Ehre...“ Gestützt auf diese Erkenntnis nimmt der „Weltmeister der Satire“ Ephraim Kishon sowohl den Alltag als auch die Abgründe menschlicher Existenz lächelnd aufs Korn. Ephraim Kishon (1924-2005), ein Israeli ungarischer Herkunft, zählt zu den bedeutendsten Satirikern des 20. Jahrhunderts. Die humoristische Darstellung der israelischen Alltagsrealität und seines Familienlebens war seine Spezialität. Er schrieb zumeist Kurzgeschichten, aber auch Theaterstücke und Drehbücher, arbeitete in Israel und in der Schweiz. Respektlose Situationskomik, hintergründige Ironie und ein scharfer Blick für die kleinen menschlichen Schwächen gehen bei Kishon eine unvergleichliche Mischung ein, die ihn als Humoristen von hohem Rang ausweist.
„In dem ihr wie auch Kishon eigenen ungarischen Akzent wechselt Kiss mit ausgeprägter Mimik und Intonation mühelos die Rollen und bringt Satire und Humor Kishons anschaulich auf die Bühne. Dabei sind es weniger die bekannten Geschichten, die die gelernte Schauspielerin vorträgt. Ihr geht es um die hintergründigen Geschichten, die Einblicke geben in die Besonderheit des jüdischen Humoristen, der sich und das israelische Lebensgefühl in zahlreichen Alltagssituationen drastisch überspitzt und ad absurdum führt“ (Ruhrnachrichten, Dortmund).
Eintritt:
15 €
Alekestr. 4
44329
Dortmund
Vorverkauf / Anmeldung
Haus Wenge Lanstrop e.V.
0231/42786898
15. November 2026
15:30 Uhr

Mein lieber Scholli! Ein Tegtmeier-Abend
„Mein lieber Scholli!“ – ein Programm zu Ehren des großen Ruhrgebietskomikers, Kabarettisten, Schauspielers und Autors, Jürgen von Manger. Seine Kultfigur Adolf Tegtmeier verkörpert Bülow wie kaum ein anderer. Auch wenn er ihm nicht annähernd ähnlich sieht. Bülow verzichtet auf eine Maske – nur die charakteristische Kappe ist für ihn nicht weg zu denken.
Lassen Sie sich diesen kurzweiligen Abend mit unvergleichlich schnoddrigem Charme nicht entgehen. Zu hören sind Klassiker wie: „Die Sexualaufklärung“, „Die Verlobungsrede“, „Der Schwiegermuttermörder“ und „Die große Westernstory“. Zudem erfährt das Publikum auch etwas über den Schauspieler Jürgen von Manger, der eigentlich eine klassische Theaterkarriere hinter sich hatte, bevor er zum Tegtmeier wurde. Natürlich wird auch gesungen, denn ein Tegtmeier-Abend“ ohne „Bottroper Bier“ ist nicht denkbar.
Eintritt:
19 €
inkl. Kaffee und Kuchen
Betenstr. 18, Zugang über Mercure-Hotel
44137
Dortmund
Vorverkauf / Anmeldung
Gesellschaft Casino
0231/528343
18. November 2026
19:00 Uhr

Trump - Liegt es in der Familie?
Donald Trump behauptete lange, dass seine Ahnen aus Schweden eingewandert seien. Heute ist klar: Sein Großvater, ein Friseur aus Kallstadt in der Pfalz, ging schon früh nach New York, von wo es ihn bald in den Westen verschlug. Als Gastronom und Bordellbetreiber zog er mit dem Goldrausch weit nach Norden, bevor er als vermögender Mann nach Deutschland zurückkehrte, um eine Ehefrau zu suchen. Trotz seines – durch dubiose Machenschaften erworbenen – Reichtums wurde ihm als angeblich Fahnenflüchtigem die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert. Er kehrte mit seiner Familie nach New York zurück, wo er sein Geld in Immobilien anlegte, die den Grundstock des Vermögens seiner Familie legen sollten. Er starb an der Spanischen Grippe. Sein Enkel sorgte schließlich dafür, dass der Name Trump heute in Deutschland in aller Munde ist.
André Georgi, Roman- und Drehbuchautor für Film und Fernsehen, hat Frederick Trump eine spannende Romanbiografie gewidmet – akribisch recherchiert, vielschichtig, fesselnd. Aus gesundheitlichen Gründen hat er die Vorleserechte aus diesem Buch an Helmut Thiele übertragen. Erleben Sie eine packende Geschichte aus dem wilden Westen, dazu Hintergründe und historische Einordnungen.
19. November 2026
19:00 Uhr

Oh, wann kommst du? Daliah Lavi
Bevor Daliah Lavi um 1970 ihre Gesangskarriere begann, war sie bereits seit 10 Jahren als Filmschauspielerin international präsent. Man hatte sie an der Seite von Gert Fröbe, Lex Barker, Christopher Lee, Dean Martin oder Yul Brunner gesehen, sogar als Bond-Girl in „Casino Royale“. Doch ihren Durchbruch erlebte sie als Sängerin mit vielen Hits in zahlreichen Sprachen, in Deutschland etwa mit „Nichts haut mich um – aber du“, „Wär ich ein Buch“, „Jerusalem“, „Wer hat mein Lied so zerstört, Ma?“ oder „Oh, wann kommst du?“
Daliah Lavi wurde 1942 in Haifa geboren; sie wurde in Europa berühmt, lebte dann 25 Jahre lang in Asheville, North Carolina, wo sie 2017 starb. Tirzah Haase und Armine Ghuloyan zeichnen ihr Leben und Wirken nach – mit biographischen Texten und den unvergesslichen Liedern der großen Sängerin.
Eintritt:
15 €
Lina-Schäfer-Straße 14
44379
Dortmund
Vorverkauf / Anmeldung
Melange e.V.
0231/4775981
25. November 2026
19:00 Uhr

Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen. Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke ist einer der bedeutendsten Dichter der klassischen Moderne. Er starb 1926 – vor 100 Jahren. Seine Bildsprache und seine eindringlichen Formulierungen machen ihn bis heute zu einem weltweit vielverehrten Autor. Dazu tragen nicht nur seine berühmten Dinggedichte bei, sondern auch seine Prosa und seine ungezählten Briefe an Zeitgenossen – nicht zuletzt an Künstlerinnen und Damen der Gesellschaft.
Die Lesung nimmt das Publikum mit auf einen Streifzug durch die poetische Welt Rilkes: Auf dem Programm stehen ausgewählte Gedichte, Aphorismen, Briefe und ein Auszug aus seinem frühen Kultbuch „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“.
Eintritt:
15 €
Turfstr. 21
45899
Gelsenkirchen
Vorverkauf / Anmeldung
Melange e.V.
0231/4775981
28. November 2026
18:00 Uhr

Charles Dickens: Eine Weihnachtsgeschichte
Seit der Premiere 2007 am Schauspielhaus Dortmund ist Carsten Bülow als Charles Dickens zur Weihnachtszeit in ganz Deutschland unterwegs. Im Kostüm der Zeit verkörpert er den populärsten Autor des viktorianischen Zeitalters der auf einer Lesereise seinem Publikum seine „Weihnachtsgeschichte“ liest und erzählt. Dickens schuf mit seinen Weihnachtserzählungen eine Reihe phantastischer Texte, in denen das Unheimliche durch eine Portion gutmütigen Humors geschildert wird. Carsten Bülow schlüpft authentisch in die Figuren der berühmtesten Weihnachtsgeschichte der Welt. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit den Geistern der Weihnacht, der Familie Cratchit und Ebeneezer Scrooge.
Eintritt:
15 €
Mergelteichstraße 47
44225
Dortmund
Vorverkauf / Anmeldung
Bioladen & Café am Mergelteich
0231/22222018
9. Dezember 2026
19:00 Uhr

Ein bisschen Baum muss sein! Satirisch-musikalisches Weihnachtskabarett
Weihnachten und Kabarett haben seit jeher eines gemeinsam: Sie zeigen uns, dass nichts so sein muss, wie es scheint. – Gab es hinter dem Stall von Bethlehem eine Raucherecke? Wärmt die Blockflöte die Herzen, oder ist sie eher Heizmaterial? „Diesmal schenken wir uns Nichts“: Wie teuer darf das sein? Mit Herz, Humor und Heiterkeit spielen und singen sich die beiden Kabarettisten durch das Spektrum der weihnachtlichen Freuden und Problemzonen. Sie bringen ein Programm auf die Bühne, das beides vereint: feierliches Kabarett und weihnachtlichen Schalk.
Nach einem augenzwinkernden Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres in Politik, Sport und Show werden Stefan und Leslie mal wieder zum doppelten Heck! Als Dieter und Thomas legen sie den wahren Kern von bekannten Liedern und Schlagern frei, die eigentlich immer schon Weihnachtslieder waren – und animieren ihr Publikum zu beseeltem Singen und ekstatischem Lachen. Und am Ende ist allen wieder klar: „Ein bisschen Baum muss sein“!

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