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Repertoire

Jammes

„Voyage, voyage“ - Chanson Franjazz

Mit Liedern von Alizée, Stromae, ZaZ, Patrica Kaas u.a. erzählt das Duo Val’n’Tin musikalische Anekdoten über die Liebe zwischen Mann und Frau, zwischen den Nachbarländern Frankreich und Deutschland und die damit verbundenen Missverständnisse, Wünsche und allzu großen Erwartungen. Chanson Franjazz nennt das Duo seinen Stil, der sich aus französischem Pop, Jazz und Chansons zusammensetzt. Val’n’Tin wollen Musik nicht einfach nur spielen, sondern auf ihre Weise interpretieren und mit ihren persönlichen und musikalischen Einflüssen bereichern. Dieses facettenreiche Repertoire gesellt sich zu einer unterhaltsamen Show, die unter anderem wertvolle Flirttipps verrät, damit es mit der Liebe im Nachbarland auch klappt, und verspricht, dass der Abend mit Val’n’Tin nicht nur packend und lehrreich, sondern auch sehr kurzweilig wird.
Brödemann

Walzer für Nichttänzer. Erzählkonzert im Dreivierteltakt

Wie viele Walzerkönige gibt es? Wurde der Donauwalzer zuerst gesungen oder getanzt? Wussten Sie, dass der Wiener Walzer ausgerechnet durch einen Spanier gesellschaftsfähig wurde und wenige Jahre später am Zarenhof verboten war? Dass ihn die Obrigkeit um 1800 als subversiv betrachtete, während ihn die national gesinnten Deutschen späterer Zeiten zum schützenswerten Kulturgut erhoben? Es gibt viel zu erzählen über den Walzer – Historisches und Anekdotisches. Vor allem aber zeigt das Musikprogramm dieses Abends die Vielseitigkeit der Walzer-Musik. Martin Brödemann und Thomas Eicher entwerfen in diesem Erzählkonzert ein musikalisches Walzer-Panorama mit vielen kulturgeschichtlichen Facetten zwischen dem 18. und dem 21. Jahrhundert, zwischen New York, London, Wien, Paris und St. Petersburg, zwischen ernster und Unterhaltungsmusik, zwischen Tanz- und Konzertwalzern von Schubert, Brahms, Chopin, Puccini, Schostakowitsch, Stolz, Strauss, Lehár u.v.a. – mit Bravourstücken und bekannten Melodien unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen.
Thiele

Weder Lorbeerbaum noch Bettelstab. Posse von Johann Nestroy

In seinen frühen Jahren fühlt sich der Dichter Leicht von seiner Umgebung nicht recht verstanden. Er verliebt sich unglücklich, seine Frau verlässt ihn, zu seinem Sohn verliert er den Kontakt. 20 Jahre später trifft Leicht, ein Straßenmusiker, in einem Wirtshaus auf seinen ehemaligen Schwarm, der inzwischen geheiratet und obendrein noch seinen Sohn als Pflegekind aufgenommen hat.#Johann Nestroy, der Ahnherr des Wiener Humors, hat in diesem Werk seine ganz persönliche Ansicht über Theater-Dichtung und -Publikum ausgedrückt. Eine sentimentale Verklärung des Dichterberufes lehnt er ab: Es ist besser, ein zufriedener Bierhaus-Harfenist zu sein, als ein unzulänglicher Dichter mit großen Prätentionen. Als Parodie auf ein seinerzeit besonders erfolgreiches Schauspiel führte „Weder Lorbeerbaum noch Bettelstab“ der Wiener Gesellschaft des Biedermeier ihren schlechten Geschmack vor Augen. Wer das Stück heute sieht, ist begeistert von seiner zeitlos-liebevollen Kritik an Dichtung, Theater, Künstler-Kult und bürgerlichem Kunstverständnis.#„Die zahlreichen Rollen der Nestroyschen Vorlage, jede für sich eine Karikatur des Kleinbürgertums, stellt Thiele allein durch Variationen im Sprechduktus, durch unterschiedliche, sparsame Mimik und Gestik dar und demonstriert so eindrucksvoll seine schauspielerischen Fähigkeiten“ (Osnabrücker Sonntagsblatt).
Thiele

Weihnachtsmann mit Augenzwinkern. Fröhliches und Skurriles zum Fest der Feste

Ob jemand in die Ferne reist oder zum Wintersport fährt, ob man, wie alle Jahre wieder, dem Geschenke-Wahnsinn frönt und eine Nordmanntanne im Wohnzimmer schmückt oder am Heiligabend in eine Gaststätte flüchtet – dem Weihnachtsfest entkommt niemand. Aber sind Flucht, Konsumfetischismus und Rührseligkeit die einzigen Möglichkeiten mit dem „Schlimmsten Tag im Jahr“ umzugehen? Aus heiterer Distanz wird klar, dass der Kern der weihnachtlichen Botschaft trotz sinnentleerter Konsumzwänge und oberflächlicher Rührseligkeit immer erhalten bleiben wird – wenn man es nur wirklich will und versteht.#Helmut Thiele präsentiert eine vorweihnachtlich-bunte und unterhaltsame Mischung, die nicht ins herkömmliche Klischee passt. Neben dem „Schlimmsten Tag“ von Johannes Mario Simmel auch etwa Christine Nöstlingers gar nicht rührselige, aber dennoch anrührende Geschichte „Ein Ärmel fehlte“ und „Travniceks Weihachtseinkäufe“ von Helmut Qualtinger.
Paas

Weil Du nicht da bist. Mascha Kaléko

„Sie macht Gedichte, die so einfach sind, dass sie jeder kapiert, weil es Dinge sind, die wir alle erleben: die Kindheit, die kleine und die große Liebe, die Traurigkeit. Ein Quäntchen Spott bei allem Gefühl vertreibt jegliche Sentimentalität aus ihren Versen, macht sie so reizvoll und bemerkenswert“, schrieb „Der Telegraf“ über Mascha Kaléko, die im Berlin der frühen 30er Jahre als „Dichterin der Großstadt“ gefeiert wurde. In einer literarisch-musikalischen Soiree erinnern Sabine Paas und Ralf Gscheidle an diese außergewöhnliche Schriftstellerin und das Berlin der 30er Jahre - aber auch daran, dass Mascha Kaléko auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens, auf Grund der immer bedrohlicher werdenden Judenverfolgung, 1938 in die USA emigrierte. Um diese spezielle Situation erlebbar zu machen, sind die humorvollen Geschichten und Gedichte von Mascha Kaléko aus dem „Lyrischen Stenogrammheft“ an diesem Abend mit zeithistorischen und biographischen Texten verbunden. Die begleitende Akkordeonmusik bildet darüber hinaus, durch eine außergewöhnliche Mischung aus klassisch-beschwingten Klezmermotiven und modernen Stilelementen, eine stimmungsvolle Klangkulisse für die ausdrucksstark rezitierten Dichterinnenworte. „Die Texte reißen mit, weil sie von Dingen erzählen, die jeder Mensch erlebt. Genauso beeindruckt Schauspielerin und Sprecherin Sabine Paas das Publikum. Ihre Augen funkeln. Ihre Stimme klingt voll und klar. Mal spöttisch und ironisch, dann wieder zärtlich, fast zerbrechlich. Ralf Gscheidle begleitet die Texte am Akkordeon. Klassische Klezmerklänge wechseln sich mit modernen Melodien ab“ (WAZ) Sabine Paas lebt und arbeitet als Schauspielerin, Sprecherin und Chansonsängerin in Köln. Neben ihrer Tätigkeit für verschiedene Theater, Rundfunksender und Hörspiele gründete die studierte Theaterwissenschaftlerin 1999 das Vorlese- und Rezitationstheater „Lesen & Lauschen“ und 2006 – gemeinsam mit Ralf Gscheidle – das „Kleine Musiktheater“. Ralf Gscheidle lebt und arbeitet als Musiker, Komponist, Dozent und Toningenieur in Köln. Seit seinem Musikerdiplom im Hauptfach Akkordeon spielte er in verschiedenen Besetzungen für Theater, Film und Fernsehen. Zur Zeit tourt er mit Jimmy Kelly und dem Street Orchestra durch Deutschland.
Thiele

Wiener Melange. Kabinettstückchen der Kaffeehausliteratur

Helmut Thiele präsentiert im freien Vortrag eine trefflich gewürzte literarische Mischung von Wiener Miniaturen vor allem aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in denen die Autoren mit spitzer Feder und geistvollem Witz den Zeitgeist aufspießen und „die österreichische Seele“ (Egon Friedell) offenbaren.#Der Bogen spannt sich von den satirischen Genre-Bildern des k.u.k.-Militärs eines Roda-Roda bis zu den lustvoll-maßlosen Nestbeschmutzungsorgien eines Thomas Bernhard; der „Sprechsteller“ Anton Kuh mit seinen listig-aufmüpfigen Attacken gegen die Staatsobrigkeit ist ebenso vertreten wie Peter Altenberg mit seinen Extrakten der Seele und des Lebens oder Karl Kraus und Helmut Qualtinger. Auch der große Vorgänger im Geiste aller Wiener Kaffeehaus-Literaten, Johann Nestroy, darf dabei nicht fehlen. Kleine Szenen und Geschichten, die Wien in all seinen Spielarten in den Mittelpunkt stellen.
Paas

Willkommen im Cabaret. Eine Musical-Revue im Duett

Große Musicals in kleinster Besetzung bietet das bewährte Duo in seinem neuesten Programm: Wir treffen die Protagonisten in einer Bar am Broadway. Gemeinsam mit zahlreichen glamourösen Nachtgestalten von der aufmüpfigen Animierdame bis hin zum charmanten Barkeeper schwelgen Sabine Paas (Gesang & Schauspiel) und Ralf Gscheidle (Akkordeon & Gesang) hier in musikalischen Erinnerungen an die Klassiker des Musicals von „Cabaret“ über „Cats“, „A Chorus Line“, „Sister Act“, „Sweet Charity“, „Lola Blau“ und „La Cage aux Folles“ bis hin zur „West Side Story“. Gleichzeitig philosophieren sie dabei, wie es sich in einer Bar gehört, über die Nacht, das Glück, die Liebe und den Sinn des Lebens. Natürlich ist das nach dem Genuss des ein oder anderen Cocktails auch schon mal ziemlich erheiternd… Und, wer weiß, vielleicht kommen ja am Ende alle zu der einfachen Erkenntnis: „Life is: a Cabaret!“ "Wenn die beiden durch die Musicalszene rasen, macht das Nippen und Naschen Freude. Mit ihrer ausdrucksstarken Altstimme singt, röhrt und säuselt Paas Titel aus 'Cabaret', 'Cats' und 'Sister Act'. Auch Evergreens wie 'I am What I am' oder 'I Get a Kick out of You' hören die Besucher gerne einmal wieder. Zwischen den Songs plaudert und philosophiert das Duo über das Leben und zeigt, dass es nicht nur beschwingt feiern kann, sondern auch Witziges und Weises zu erzählen hat" (Ludwigsburger Kreiszeitung).
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