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Repertoire

Bross

Schon wieder Weihnachten – darauf einen Eierpunsch!

Wieder ist ein Jahr vergangen - noch schneller als das letzte… Und weil nach Weihnachten bekanntlich vor Weihnachten ist, steht Weihnachten schon wieder vor der Tür: „Hast du die Krippe schon aufgebaut? Warum riecht es hier so verbrannt? Klingeln da schon die Gäste? Und ich bin noch nicht mal umgezogen!“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Und möchten Sie gerne mal herzlich über all den Wahnsinn der meist wenig besinnlichen Weihnachtszeit lachen? Dann gönnen Sie sich diese Auszeit und lassen Sie stellvertretend die Schauspieler Sabine Paas und Martin Bross den kompletten Weihnachtsstress auf der Bühne durchleben. Hören Sie von Nöten beim Tannenbaumkauf, Ohrenschmerzen beim Flötenkonzert, Eintagsfliegen an Heilig Abend oder von den Tücken der Verkehrskontrollen am Ersten Weihnachtstag. Erfreuen Sie sich an satirischen Geschichten, Liedern und Gedichten zur Adventszeit!
Veith

Schuttblumen. Live-Hörspiel

Erich ist vier Jahre alt, als sein Vater in Russland fällt. Er wächst im Ruhrgebiet auf – während des Krieges und in Nachkriegszeit. Viele Jahre später besucht er regelmäßig seine Mutter in einem Dortmunder Seniorenheim. Erinnerungen von einst und Wahrnehmungen von heute vermischen sich anlässlich dieser Begegnungen, und Erich taucht dabei in seine eigene Vergangenheit ein. „Erinnern, wie es war. Da sind die Nächte, in denen Scheinwerfer am Himmel feindliche Flugzeuge einfangen, die Nächte, in denen die Erde von den gewaltigen Schlägen der Bomben bebt. Da ist der Hinterhof, schattig, kühl und geheimnisvoll mit Verstecken, die wir für unauffindbar halten. Die Augen blinzeln in die Sonne, trauen dem Frieden nicht so recht, sehen staunend, dass sich im grauen Trümmerschutt gelber Löwenzahn breit macht.“ Eine Geschichte mit emotionaler Tiefe vom Überleben in schwierigen Zeiten und der Erfahrung von Glück und Geborgenheit. Markus Veith gibt den Erinnerungen von Werner Sinnwell Ausdruck und Stimme, bebildert sie mit Original-Fotografien, und entführt das Publikum in diese – trotz aller Dramatik – so hoffnungsfrohe Kindheit.
Haase

Sehnsucht heißt mein Lied - Alexandra

Manchmal, wenn man das Radio anstellt, ist diese Stimme wieder da: dunkel, rauchig, unverwechselbar mit ihren unsterblichen Titeln „Zigeunerjunge“, „Sehnsucht“ und „Mein Freund, der Baum“. Das waren die großen Hits, mit denen Alexandra (geb. 1942 in Heydekrug, Ostpreußen als Doris Treitz) Mitte der 1960er Jahre Furore machte. Aus der deutschen Schlagersängerin wurde schnell ein international gefeierter Star mit guten Kontakten zu französischsprachigen Chansonniers wie Salvatore Adamo, Gilbert Bécaud und Yves Montand oder dem brasilianischen Musiker und Sänger Antônio Carlos Jobim. Ihr früher Unfalltod 1969 führte zu Enthüllungen ihres Biographen Marc Boettcher, der aus Stasiunterlagen erfahren haben wollte, dass Pierre Lafaire, der Geliebte Alexandras, als US-amerikanischer Geheimagent tätig war. Jet-Set, Glamour, Kalter Krieg und Geheimdienste – das sind die Stoffe, aus denen sich die Legende um Alexandra speist. Tirzah Haase hat also viel zu erzählen, wenn sie sich – gemeinsam mit der Pianistin Armine Ghuloyan – mit Liedern und Texten den Spuren der großen Sängerin nachgeht.
Veith

Shakespeare to go. Ein Theater-Streifzug

William Shakespeare ist einer der größten Dichter aller Zeiten. Seine Theaterstücke werden seit vier Jahrhunderten auf den Bühnen der Welt am häufigsten gespielt. Europas Literatur und Theater der Neuzeit wären ohne ihn kaum denkbar. Der Narr, der immer wieder und in mancherlei Gestalt in Shakespeares Stücken auftaucht, kennt sich in der Welt des Theaters bestens aus. Er lädt sein Publikum ein zu einem leichtfüßigen Streifzug durch die bekanntesten Komödien und Dramen des großen Dichters. Im Laufe des Abends stellt er verschiedene Figuren vor und spielt seine gewitzten Possen mit ihnen. Wieviel Sherry verträgt Falstaff? Wieso spricht man den Namen des Schotten Mc…besser nicht laut aus? Wieso war Julia ein Mann? Und wie entstand eigentlich die Zeile „Sein oder nicht sein“? Das sind hier die Fragen, auf die der Narr Antwort weiß.
Keim

Sherlock Holmes. Murder & Moor

Der monströse Hund von Baskerville mordet im Moor. Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein treuer Begleiter Dr. Watson begeben sich auf gefährliche Spurensuche. Verwickelt sind die Fälle, fast perfekt die Verbrechen, doch mit scharfem Verstand und genauer Beobachtung löst Holmes auch die verzwicktesten Fälle. Sehr frei nach Arthur Conan Doyle unternimmt der Kulturjournalist und Schauspieler Stefan Keim eine Reise ins Herz der fröhlichen Finsternis. Zwischen feinem Grusel und absurdem Humor bewegt sich das Live-Hörspiel, bei dem sich der Rezitator mit seinem Keyboard selbst begleitet. Eine junge Frau wird zur Millionenerbin, aber finstere Gestalten sind hinter ihrem Reichtum her. Ein Einbeiniger flößt seinen Opfern panische Angst ein, vergiftete Dornen sirren durch die Luft. Holmes bietet sein ganzes Können auf, doch der Mörder scheint ihm diesmal durch die Lappen zu gehen. Oder verbirgt sich hinter dem Mann mit dem Holzbein ein weitaus schrecklicheres Geheimnis? Auch das skurrile Privatleben der beiden Detektive gerät ins Blickfeld. Die Männer-WG in der Baker Street bringt durchaus Konflikte hervor, zum Beispiel wenn Holmes sich gelangweilt in den Kokainrausch flüchtet und Dr. Watson sich plötzlich und unerwartet in eine Klientin verliebt. Mit hintergründiger Ironie und britischem Understatement bringt Stefan Keim den größten Detektiv der Welt wieder zum Leben. "Murder & Moor" bietet Spaß und Spannung und ist eine herzblutvolle Hommage an Sherlock Holmes und Dr. Watson. "Es ist eine wahre Freude, ihm zuzuhören! Stefan Keim produziert mit seinem Keyboard allerlei Geräusche und Melodien. Dazu spricht er verschiedene Rollen in ganz eigenen Stimmfärbungen - und das mit einem Volumen, das den überraschten Gästen auch mal einen Schrecken einjagt. Ihm gelang es, sowohl mit seiner temporeichen Erzählung als auch mit seiner starken Bühnenpräsenz alle Zuhörer in seinen Bann zu ziehen" (Ruhrnachrichten, Dortmund).
Paas

Singing in the Rain. 26 Filmhits in 6,5 Sprachen - live und in Farbe!

Was passiert, wenn man in’s Kino geht, und der Filmprojektor streikt? Dann lernen die Töne laufen - zumindest wenn der Filmvorführer zufällig sein Akkordeon dabei hat und die Kartenabreißerin ihre Stimmbänder mit Popcorn geölt hat! In kleiner Besetzung erklingen große Filmmelodien und ganz nebenbei erfährt man von Sabine Paas und Ralf Gscheidle, wieso 17 Blondinen untätig vor dem Kino stehen, warum Regenschirme tödlich sein können und wie man den Krieg der Sterne mit Tolkienscher Sphärenmusik zu einem friedlichen Ende führen kann. „Spannung, Angst, Lachen, Weinen. Liebe, Schmerz – Sabine Paas und Ralf Gscheidle nahmen das Publikum mit zu einem sehr emotionalen, manchmal heiteren, manchmal traurigen, aber immer unterhaltsamen Kinobesuch. Sabine Paas verblüffte mit einem breiten Spektrum sängerischer Ausdrucksmöglichkeiten und gekonnten Interpretationen. Amüsante Anekdoten zu den Filmen rundeten das Konzerterlebnis ab. Unterhaltsames Kino für die Ohren!“ (WAZ)
Paas

Spätere Scheidung nicht ausgeschlossen. Heitere Szenen (mehr als) einer Ehe

Ehen werden im Himmel geschlossen. Deshalb fallen nach der Hochzeit auch so viele aus allen Wolken! Hand aufs Herz: Haben Sie auch schon mal ans Heiraten gedacht, oder es vielleicht sogar getan? Und das, obwohl Sie schon vorher wussten, dass Männer und Frauen nicht zusammen passen?Mal schnell entschieden, mal mit Bedacht gewählt, mal für immer und ewig, ein anderes Mal nur eine Station von vielen – die Ehe hat zahlreiche Gesichter! Ist sie, wie Kierkegaard glaubt, die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann? Oder, wie Woody Allen meint, nur der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte? Sabine Paas begibt sich in ihrer heiter-besinnlichen OHRaufführung über die Liebe und ihre ehelichen Bahnen auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage und durchstreift dabei Texte von Georg Kreisler, Kurt Tucholsky, Ephraim Kishon u.a. Ob diese Suche im siebten Himmel oder vor dem Scheidungsrichter endet, entscheidet das Publikum!
Kiss

Tannenpannen. Satirische Weihnacht

Am Weihnachtsbaum brennen die Kerzen. Und drumherum brennen manche Sicherungen durch. Das Fest der Liebe lässt manche menschlichen Schwächen deutlicher zu Tage treten als im Alltag. Geschenke werden zum Gratmesser für Zuneigung. Und wenn die Familie multikulturellen Zuwachs bekommt, muss auch die Weihnachtsgeschichte anderes erzählt werden. Kriszti Kiss und Stefan Keim beleuchten in ihren Kabarettprogrammen schon seit vielen Jahren die Abgründe menschlicher Beziehungen. Auf eine heitere und ironische Weise, zugespitzt in satirischen Szenen, Geschichten und Songs. Natürlich machen sie auch vor „Tannenpannen“ nicht Halt. Schon die Auswahl des richtigen Weihnachtsbaums kann zum Problem werden. Vor allem wenn man sich nicht rechtzeitig um eine schöne Nordmanntanne gekümmert hat. Auch das Schmücken nach den aktuellen Achtsamkeitsregeln ist keine einfache Aufgabe. Und wenn dann auch noch der Pfarrer an Weihnachten eine Anwerbekampagne startet, weil der Himmel zu wenig Bodenpersonal hat, ist das Chaos perfekt. Kiss und Keim singen und erzählen vom Wahnsinn auf den Weihnachtsmärkten und mörderischen Menüs, von Christbaumkugeln, die an der Nadel hängen, und vom eisenharten Willen, das schönste Weihnachten aller Zeiten zu feiern. Trotz aller „Tannenpannen“.
Eicher

Tante Emmys Plüschvorhang. Anekdoten und Satiren des Humoristen Alexander Roda Roda

Die Schwänke, Anekdoten und Satiren des österreichischen Schriftstellers und Publizisten Alexander Roda Roda (1872-1945) sorgten zwischen Jahrhundertwende und 2. Weltkrieg für zahllose Lacherfolge des Autors. Er war präsent auf den Kabarett- und Varieté-Bühnen zwischen Wien und Berlin, Budapest und New York, publizierte in verschiedensten Zeitungen und gab viele Bücher heraus. Die Nazis vertrieben ihn aus Europa ins amerikanische Exil, wo er im Jahr des Kriegsendes starb. Roda hinterließ ein umfangreiches Werk, das immer wieder in Anthologien verwertet wird. Sein Humor ist keineswegs verstaubt. Er lässt sich auch heute noch mit Gewinn genießen. Die Lesung tritt dafür den Beweis an. Garniert wird die Textauswahl durch biographische und zeitgeschichtliche Randbemerkungen. "Der knochentrockene Humor des 1872 in Mähren geborenen Schriftstellers erschließt sich in seiner ganzen Raffinesse erst beim Vorlesen. Und Thomas Eicher liest die herrlich pointierten Anekdoten und Satiren mit Gusto. Und wenn er dann in die Rolle des Ich-Erzählers schlüpft, der über diverse Eigenheiten seiner Nichten und Erbtanten referiert oder über 'Folgen weiblichen Starrsinns', dann bleibt wahrlich kein Auge trocken" (Ruhrnachrichten, Witten).
Kopp

Tauben vergiften im Park. Georg Kreisler

Georg Kreisler war Satiriker, Kabarettist und Komponist. Mit seinen „bösen Liedern“ hat er deutschsprachige Chansongeschichte geschrieben. Seit Jahrzehnten haben sie nicht an Aktualität und Schärfe verloren. Bastian Kopp greift diese Lieder auf und stellt sie in unsere Zeit: eine Zeit der Arbeitsämter, der Armut an Perspektiven. Eine Zeit der politischen Beschwichtigungen und des Zweckoptimismus. Dass diese jedoch keine neuen Phänomene sind, sondern schon seit langer Zeit die Konturen der deutschen Seele schleifen, zeigen die Lieder von Georg Kreisler immer wieder auf’s Neue. Bastian Kopp widmet sich indessen nicht nur dem politischen Querulanten, Protestler und Anarchisten Kreisler, sondern auch seiner makabren Ironisierung des menschlichen Miteinanders - von der Liebe über Paarbeziehungen bis hin zur Desillusion. Nach gescheiterter Psychotherapie und "Schizophrenie" bleibt nur noch eins: "... der Mensch bleibt ein Mensch! Der muss weg!" "Bastian Kopp ist nicht nur ein begnadeter Pianist und Sänger, sondern auch wahrer Kreisler-Experte. Wenn Bastian Kopp an seinem Klavier Platz nimmt und den Kreisler-Abend mit einem Frühlingslied eröffnet, dann ist die Welt nicht rosarot, dann geht es nicht um Liebe, dann wird es böse, richtig böse. Kreislers Werke sind bissig, gehässig, frech und revolutionär, dass dem Zuhörer das Lachen im Halse stecken bleibt. Frenetisch wurde Kopp am Ende des Kreisler-Abends gefeiert, und das Publikum erklatschte sich einige Zugaben" (Iserlohner Kreisanzeiger).
Rösner

Tierisch lyrisch! Von Möpsen und anderen Rackern

Ein weites Feld, die Welt der Tiere. Und wenn es um Haustiere geht, wer könnte da nicht seine eigene kleine Geschichte erzählen. Kaum ein Literat, der sich nicht mit Hunden, Katzen, Vögeln und anderem Getier beschäftigt hätte. Sei es das eigene Haustier oder die Kreaturen der großen, unüberschaubaren Fauna dieses Planeten. Christoph Rösner hat gewühlt, gegraben, ist umher geflogen, hat erschnüffelt, was zu unseren Lieblingen gesagt und geschrieben wurde. Hund oder Katze, das ist wie Beatles oder Stones. Der ewige Wettbewerb zwischen den tierischen Fraktionen – Rösner selbst ist Katzenliebhaber und in guter Gesellschaft. Mit Goethe, Gernhardt, Busch, Erhardt und vielen anderen Humoristen und tierischen Philosophen. Vielleicht haben die Vögel erst fliegen gelernt, als der Mensch auf die Welt kam? Finden Sie es heraus und lauschen Sie den dichterischen Liebesbeweisen in diesem tierischen Lesespektakel.
Grabenhorst

Über den Wolken. Reinhard Mey

Mit Rundbrille, Fliegerjacke und Gitarre: Reinhard Mey, geb. 1942 in Berlin, der „Poet des Alltäglichen, der große Humanist, Spötter und Tröster“, ist eine Ausnahmeerscheinung in der zeitgenössischen Musikszene. Er begann seine Liedermacher-Karriere 1964 nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich und Holland. Aus seinem Werk, das über 50 Alben und mehr als 500 Chansons umfasst, werden viele seiner Lieder mit Hintergrundinformationen vorgestellt, wie z.B. „Über den Wolken“, „Ich wollte wie Orpheus singen“, „Diplomatenjagd“, „Ich bin ein bunter Hund“, „Zeugnistag“, „Danke liebe gute Fee“, „Keine ruhige Minute", „Der Biker“, „Sei wachsam“ und „Gute Nacht, Freunde“.
Haase

Urlaub, deine Deutschen! Aberwitzige Reisegeschichte(n)

„Wer einmal eine Reise tut…“ Seit das Reisen im Urlaub für uns zur Routine geworden ist, haben wir alle zahlreiche Bilder und Episoden parat, die das Sprichwort vom Reisenden, der viel erzählen kann, bestätigen: Erlebnisse in der Ferne, fremde Landschaften, Sitten und Gebräuche, aber vor allem auch das Verhalten der Reisenden selbst. Die Flugangst und das Heimweh, die Handtuchbelegung am Pool und die Kunst des Sonnenbrands, das verwechselte Fluggepäck und die Schlacht am Frühstücksbuffet sind nur einige der wiederkehrenden Themen, von denen Urlauber zu berichten wissen. Auch zahlreiche Autoren haben sich ihrer angenommen, unter ihnen Alfred Andersch, David Lodge oder Loriot. In ihrem Reise-Programm kann Tirzah Haase also ins Volle greifen. Sie bebildert die Kulturgeschichte des Reisens seit der Nachkriegszeit mit vielen heiteren Geschichten, in denen wir zielsicher die Unarten der anderen Urlauber erkennen. Lachen Sie mit!
Keufen

Vierundzwanzig Stunden im Leben einer empfindsamen Frau

Als ihr Geliebter nach einem Konzert zu einer anderen Dame in die Kutsche steigt, ist die junge Adelige entsetzt. Voll brennender Eifersucht schreibt sie ihm in den folgenden vierundzwanzig Stunden einen Brief nach dem anderen - doch erhält sie keine Antwort, ihr Flehen bleibt ungehört… Begleiten Sie die empfindsame Heldin des Abends auf einer atemberaubenden Achterbahnfahrt der Gefühle, die intelligent und sensibel von einer der wohl außergewöhnlichsten Frauen ihrer Zeit auf Papier verewigt worden ist: Constance de Salm (1767-1845), Vorkämpferin für Frauen- und Menschenrechte, erstes weibliches Mitglied in bedeutenden Pariser Akademien und Leiterin eines literarischen Salons, in dem u.a. Alexander von Humboldt, Stendhal und Alexandre Dumas verkehrten. Caroline Keufen bringt den wiederentdeckten und vieldiskutierten Briefroman der französischen Dichterin als szenische Lesung auf die Bühne. Sie lässt ihre Protagonistin seelische Höhen und Tiefen durchleben – in einem eindringlichen Vortrag, der die Stürme der Empfindungen erahnbar macht. "Die Seele schwankt zwischen unendlicher Kränkung und Todessehnsucht bis zu abgrundtiefer Verachtung für den vermeintlich Treulosen. Und dank des schauspielerischen, rhetorischen Talents der Künstlerin, die sich im Stil der Epoche gekleidet hatte, gehen die Zuhörer mit durch Himmel und Hölle der weiblichen Seele – bis zum überraschenden Schluss" (Iserlohner Kreisanzeiger).
Kiss

Von Kopf bis Fuß. Die Friedrich-Hollaender-Story

„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Diese berühmte Liedzeile singt die verführerische Marlene Dietrich in dem Film „Der blaue Engel“. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Lieder, die der vielschichtige Komponist und Texter Friedrich Hollaender für die große Diva schrieb. Um ihn und um sein umfangreiches Werk geht es an diesem Konzertabend. Friedrich Hollaender war Kabarettist, Arrangeur, Pianist, Regisseur, Dirigent und Schriftsteller. Schon in den zwanziger Jahren wurde Hollaender eine feste Größe in der Berliner Kulturszene. Er schrieb Revuen und eröffnete seine eigene Bühne, das Tingel-Tangel-Theater. Seine große Durchsetzungskraft half ihm, das amerikanische Exil zu überstehen und in Hollywood künstlerische Anerkennung zu finden. Für 175 Filme schrieb er die Musik. 1955 zog es Hollaender in seine alte Heimat München. Dort stürzte er sich auf seine große Liebe: das Kabarett. Ort der Wiedergeburt war das berühmte Kabarett „Die kleine Freiheit“ in München. Und es wurde zum Schauplatz eines großen Comebacks. Das Konzert bietet die Möglichkeit, die bekannten und weniger bekannten Chansons dieses Multitalentes zum Klingen zu bringen. Zwischen den Liedern glänzen köstliche Anekdoten und humorvolle Textpassagen aus der Biografie dieses außergewöhnlichen Künstlers.
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