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Repertoire

Albus

Literatur an der Moorkate

Melange e.V. ist eine literarische Gesellschaft, aber Autorinnen und Autoren kommen hier nur selten persönlich zu Wort. Im Sommer machen wir eine Ausnahme: Schon zum zweiten Mal präsentieren wir am 16. August im Amphitheater an der Moorkate des Botanischen Gartens Rombergpark einen ganzen Tag mit Lesungen, begleitet von Musik und theatralen Spaziergängen – bei freiem Eintritt. Ein abwechslungsreiches, heiteres Programm mit vielen Bezügen zur Lokalität und überregional prominente Gäste sorgen für beste Unterhaltung. Auf der Bühne: Lioba Albus, Christiane Antons, Frank Brandstätter, Thomas Eicher, Caroline Keufen, Günter Rückert, Oliver Uschmann und das Martin Brödemann-Trio. Dazu gibt es – neben der sehenswerten Pflanzenwelt des Botanischen Gartens – die Gelegenheit zum Stöbern in Büchern und zum Austausch mit den Akteuren und anderen Interessierten im wunderbaren Ambiente zwischen Dünenlandschaft, Heide und Hortus medicus. Diverse gastronomische Angebote finden sich in unmittelbarer Nähe. Das Programm: 11.00 Uhr Martin Brödemann-Trio 11.30 Uhr Die Kräuterfee - mit Caroline Keufen (Start nach vorheriger Anmeldung: Hortus medicus) 11.45 Uhr Grußwort des Parkdirektors Patrick Knopf 12.00 Uhr Bombergs tollster Streich: Schabernack mit Johann Strauss - mit Frank Brandstätter, Thomas Eicher und dem Martin Brödemann-Trio 13.00 Uhr Die Kräuterfee - mit Caroline Keufen (Start nach vorheriger Anmeldung: Hortus medicus) 13.00 Uhr Martin Brödemann-Trio 13.30 Uhr Des Campers Fluch sind Tote und Besuch - mit Christiane Antons 14.30 Uhr Ausgefranzt - mit Oliver Uschmann 15.30 Uhr Martin Brödemann-Trio 16.00 Uhr Blagen: Zwischen Halde und Köttelbecke - mit Günter Rückert 17.00 Uhr Älter werde ich später - mit Lioba Albus Mehr Infos: https://www.melange-im-netz.de/literatur-an-der-moorkate
Paas

Los komm - nur zuhören. Eine erotische OHRaufführung

"Es ist ganz dunkel und die Küsse fallen wie heißer Tau im dämmernden Gemach…“ Prickelnde Erotik, schummriges Licht und frivole Gedichte und Geschichten um die schönste Nebensache der Welt. Sabine Paas verführt Sie u.a. mit schlüpfrigen Texten von Giovanni Boccaccio, Gotthold Ephraim Lessing, Georg Heym u.a. Erfahren Sie auf humorige Art und Weise, warum Männer einen Teufel am Leib tragen und Frauen die Hölle sind, und erleben Sie die prickelnde Erotik von Bratschenklängen in einem Konzertsaal. „Mit schwarzem Kleid, roter Federboa und herausfordernd-keckem Blick trug Sabine Paas Gedichte und Geschichten rund um die schönste Nebensache der Welt vor. Und das auf so charmante, leidenschaftliche und zugleich humorige Art und Weise, dass das Zuhören zum echten Ohr-Genuss geriet“ (Hellweger Anzeiger, Fröndenberg).
Thiele

Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen. Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke ist einer der bedeutendsten Dichter der klassischen Moderne. Er starb 1926 – vor 100 Jahren. Seine Bildsprache und seine eindringlichen Formulierungen machen ihn bis heute zu einem weltweit vielverehrten Autor. Dazu tragen nicht nur seine berühmten Dinggedichte bei, sondern auch seine Prosa und seine ungezählten Briefe an Zeitgenossen – nicht zuletzt an Künsterinnen und Damen der Gesellschaft. Die Lesung nimmt das Publikum mit auf einen Steifzug durch die poetische Welt Rilkes: Auf dem Programm stehen ausgewählte Gedichte, Aphorismen, Briefe und ein Auszug aus seinem frühen Kultbuch „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“.
Trio

Martin Brödemann-Trio

Neben einigen Jazz-Standards spielt das Trio vor allem Eigenkompositionen von Martin Brödemann, die Elemente aus Salon-, Film- und Weltmusik aufgreifen.
Veith

Max & Moritz. Der alten Knaben letzter Streich

„Jeder kennt sie, die beiden Buben. Das Buch steht in vielen Stuben. Jeder denkt: die sind perdü! Aber nein – noch leben sie.“ Man glaubt es kaum, aber Wilhelm Buschs Max & Moritz hat es tatsächlich gegeben! Inzwischen sind die ewigen Lausbuben über 160 Jahre alt und immer noch überaus agil und wortgewandt. In all der Zeit, über die Dekaden hinweg, haben sie nie aufgehört, Unfug zu treiben: In Gaststätten, Einkaufshäusern und auf Gemeindefesten. Sogar auf dem Friedhof, bei der Bundeswehr und natürlich in ihrer Seniorenresidenz. Bisweilen musste auch so manche Prominenz für ihren Schabernack herhalten. Regelmäßig treffen sich die beiden Freunde auf einer Bank im Park und sind stets bereit, von ihrem bewegten Leben zu berichten. Nun planen sie ihren allerletzten Streich. Wen werden sie dafür wohl rekrutieren? Und wen wird es treffen?
Kiss

Mein Weib will mich verlassen - Gott sei Dank! Georg Kreisler

Ein Meister des schwarzen Humors und bösen Chansons war der Wiener Georg Kreisler. Einige seiner Lieder sind zu Klassikern geworden - „Tauben vergiften im Park“ zum Beispiel, Gemeinheiten im Dreivierteltakt, mit hinterhältigem Charme und funkelndem Wortwitz. Kriszti Kiss und Tankred Schleinschock präsentieren in ihrem Abend „Mein Weib will mich verlassen – Gott sei Dank“ die besten Lieder und Texte von Georg Kreisler. Viele Inspirationen hat Georg Kreisler in den USA bekommen, wo er lange gelebt hat. Die schnellen Pointen und den auch mal waghalsigen Witz der dortigen Entertainer verbindet er mit seinen großen musikalischen Fähigkeiten. Oft schleudert er Zitate aus bekannten Melodien aus den Fingern, verliert dabei nie den Rhythmus und den Groove, findet herrliche Melodien für gelegentlich garstige Reime. Es gibt aber auch eine zarte, lyrische Seite von Georg Kreisler. Kriszti Kiss und Tankred Schleinschock werden auch schräge Liebeslieder singen wie den hinreißend verträumten Song über das Mädchen mit den drei blauen Augen. Außerdem spielt das Leben des vielseitigen Klavierhumoristen eine Rolle, denn es gibt eine Menge Anekdoten zu erzählen. Aber auch ein reges Liebesleben – garniert mit mancherlei Abstürzen – prägen die Biographie Georg Kreislers.
Bülow

Mein lieber Scholli! Ein Tegtmeier-Abend

„Mein lieber Scholli!“ – ein Programm zu Ehren des großen Ruhrgebietskomikers, Kabarettisten, Schauspielers und Autors, Jürgen von Manger. Seine Kultfigur Adolf Tegtmeier verkörpert Bülow wie kaum ein anderer. Auch wenn er ihm nicht annähernd ähnlich sieht. Bülow verzichtet auf eine Maske – nur die charakteristische Kappe ist für ihn nicht weg zu denken. Lassen Sie sich diesen kurzweiligen Abend mit unvergleichlich schnoddrigem Charme nicht entgehen. Zu hören sind Klassiker wie: „Die Sexualaufklärung“, „Die Verlobungsrede“, „Der Schwiegermuttermörder“ und „Die große Westernstory“. Zudem erfährt das Publikum auch etwas über den Schauspieler Jürgen von Manger, der eigentlich eine klassische Theaterkarriere hinter sich hatte, bevor er zum Tegtmeier wurde. Natürlich wird auch gesungen, denn ein Tegtmeier-Abend“ ohne „Bottroper Bier“ ist nicht denkbar.
Grabenhorst

Meine Freiheit. Brel, Brassens & Co auf Deutsch

In den Jahren zwischen 1945 und 1970 erlebten französische Chansons einen unerhörten Popularitätsschub. Sie wurden zum nationalen Exportschlager, zum Kulturgut par excellence. Auch in Deutschland begeisterte man sich zunehmend für Jacques Brel, Georges Brassens, Edith Piaf, Charles Trenet, Georges Moustaki, Juliette Greco und Barbara. Das deutsche Publikum war hingerissen von diesen intelligent-sinnlichen, philosophischen Liedern, die nicht nur auf das Herz, sondern auch auf das Gehirn zielten, und auch die deutschen Liedermacher der ersten Stunde wie Reinhard Mey, Hannes Wader, Wolf Biermann oder Franz-Josef Degenhardt sahen sich – wie sie freimütig bekannten – in dieser vormals französischen Tradition. Klaus Grabenhorst hat beide Strömungen intensiv verfolgt und sich auf deutsche Übertragungen der französischen Chansons spezialisiert. In seinem Programm singt der Düsseldorfer Künstler diese „Gedichte mit Flügeln“ und begleitet sich dabei mit seiner Gitarre. Mit den Liedern und zahlreichen anekdotischen Randbemerkungen führt er durch die Ideenwelt der Chansons und macht Lust am „Gepfefferten, Starkgewürzten, Drastischen, Pikanten“ (Walter Widmer) unserer westlichen Nachbarn.
Dreesen

Meister des Humors: Heinz Erhardt, Peter Frankenfeld, Fritz Grünbaum & Co

Wenn man „Papi geht’s gut“ hört, oder wenn ein Fisch im Fluss ertrinkt, oder wenn gesungen wird, dass die eigene Katze seit Jahr und Tag säuft und raucht, damit sie mal ’nen Kater hat, dann weiß man, dass man es hier mit großen Könnern des Wortspiels, des gepflegten Kalauers und der gespielten Pointe – kurz: mit den Meistern des Humors – zu tun hat. Alte wohlbekannte, aber auch unbekannte, fast vergessene Komiker geben sich hier ein Stelldichein. Von Karl Farkas über Fritz Grünbaum und Peter Frankenfeld bis zu Hanns Dieter Hüsch ist alles vertreten, was Witz und Pointen hat. Michael Dreesen präsentiert die Werke der alten Großmeister in Spiel und Wortakrobatik, ohne sie dabei zu kopieren! Es gelingt ihm meisterlich, die einzelnen Stücke neu zu beleben, eigene Spielereien mit einzufügen und so einen vergnüglichen und kurzweiligen Abend zu gestalten. „Auf charmante, bezwingende Weise band Dreesen die Zuhörer im voll besetzten Saal wieder und wieder in Humoriges und Originelles ein. Nicht eins zu eins, sondern munter durcheinander, neu interpretiert versammelte der Darsteller, der sein schauspielerisches Können geschickt einsetzte, unvergessene und vergessene Meister zu einem gepfefferten Schlagabtausch“ (Westfälische Rundschau, Lüdenscheid).
Brödemann

Metamorphosen. Gregors Verwandlung

Gregor ist Schauspieler. Er liebt seine Arbeit und versenkt sich tief in die Rollen, die er zu spielen hat. Als er die "Metamorphosen" des Ovid kennenlernt, beginnt sich sein Leben um Verwandlungsgeschichten zu drehen, die ihn schließlich obsessiv seiner Familie und seinem Beruf entfremden und ihn buchstäblich hineinziehen in Imagination, Mythologie und Literatur. Das Erzählkonzert schildert diesen Prozess als Tragikomödie. Überraschende Wendungen, komische Dialoge und die vielen – auch ironischen – Anspielungen auf antike Stoffe sorgen für hintergründigen Humor. Angeregt wurde das Erzählkonzert durch die jüngste CD Martin Brödemanns mit dem Titel "Metamorphosen". Ihre Kompositionen, die gleichermaßen Leichtigkeit und Virtuosität vermitteln, interpretieren Tonalität auf neue Weise, indem sie vertraute Elemente mit Innovativem verbinden. Sie sind geprägt von einer ständigen Modifizierung der Metren, abstrakt anmutenden Taktwechseln, Akzentverschiebungen und Polyrhythmik. Im Zusammenspiel mit dem Text regen sie eine Vielzahl innerer Bilder an und erzeugen eine dynamisch-beschwingte Atmosphäre.
Sternenfeld

Mir ist komisch. – Dann lach doch!

Leslies Leben findet auf und hinter der Bühne statt. Manchmal auch zu Hause, wenn er Geschichten schreibt oder den zweiten Socken sucht. Und so fragt er sich oft: Was kann phantastischer sein als ein Wäschestück, das er in die Waschmaschine geworfen hat und dann in Omas Musiktruhe wiederentdeckt? Wenn jemand nicht aus der Drehtür herausfindet – läuft‘s dann im Leben für ihn rund? Wer ist ein echter Weltmeister – der Torschütze im Endspiel oder ein Fan, der jahrzehntelang feiert? Große Fragen brauchen phantastische Antworten – sonst suchen wir ein Leben lang die zweite Socke. Oder den Sinn des Lebens. Oder ein Geschenk für die Schwiegermutter. Leslie Sternenfeld reist in seinen Geschichten und Liedern immer wieder mit seinem Publikum aus dem Alltag in parallele Welten oder landet mit dem Überirdischen auf dem Boden der Tatsachen – denn es könnte doch alles auch ganz anders sein. Können könnte es.
Haase

Mit Rute, Sack und Nüssen. Vorweihnachtliche Bescherung

Alle Jahre wieder plagen uns Vorweihnachtsstress und -hektik in Erwartung der großen Festtage. Und doch freuen sich nicht nur Kinder auf Süßigkeiten und Geschenke. Man hofft auf das richtige Wetter und sucht auf dem Weihnachtsmarkt die unverfälschten Düfte der Saison, während aus den Lautsprechern Weihnachtsmelodien erklingen. Auch von Tirzah Haase sind an diesem Abend weihnachtliche Worte und Töne zu hören – aber nicht nur die besinnlichen. Sie mischt hier auf hinterlistige Weise bekannte Lieder von „Winter Wonderland“ bis „Jingle bells“ mit satirischen Texten von Scheibner bis Loriot.
Ries

Mit Siebzehn hat man noch Träume. Schlager der 50er und 60er Jahre

„Mit Siebzehn hat man noch Träume“ ist ein Titel von Peggy March aus dem Jahr 1964. Natürlich handelt dieses Lied von der großen Liebe, aber auch von Träumen und Wünschen einer jungen Frau in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Um die Träume der 50er und 60er Jahre geht es auch Holger Ries und Martin Brödemann an diesem Abend, Träumen von fremden Ländern, einer glücklichen Jugend und dem idealen Partner. Lassen sie sich musikalisch in die Zeit von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, aber auch von Rebellion und Flowerpower versetzen – mit Schlagern u.a. von Peter Kraus, Udo Jürgens, Conny Froboes oder Elvis Presley.
Keufen

Moby Dick. Ozeanische Abenteuer von Herman Melville

Mit der Geschichte des sagenumwobenen weißen Wales und seines unermüdlichen Jägers, Kapitän Ahab, schuf Herman Melville einen modernen Mythos und einen der originellsten und bedeutendsten Romane des 19. Jahrhunderts. „Moby Dick“ stellt die reichste, dynamischste und virtuoseste Entfaltung von Melvilles Sprachkunst dar. Melville hat selbst einige Jahre als Walfänger auf den Weltmeeren und den pazifischen Inseln verbracht. Er lässt mit Witz und Leidenschaft die Magie des Ozeans lebendig werden.#Kommen Sie an Bord des abenteuerlichsten aller Walfangschiffe, begegnen Sie wahnwitzigen Seemännern, mythischen Wesen und verwunschenen Inseln! Befahren Sie die wilde und entfernte Wunderwelt der Meere, in denen der weiße Wal lebt und wo tausend patagonische Wunder Auge und Ohr bestürmen.#"Treffend und mit subtilen Mitteln charakterisiert die Schauspielerin die verschiedenen Figuren der Geschichte und arbeitet ihre Motivationen heraus. Caroline Keufen offenbart kunstvoll die philosophische Tiefe und den Poesiegehalt dieses Textes" (WAZ, Gelsenkirchen).
Rösner

Morgen, Kinder, wird's nichts geben. Humoristische Weihnachtslesung

Warum soll Weihnachten immer ernst und feierlich sein, wenn’s auch heiter und beschwingt geht? Advent und Weihnachtszeit also lustig, skurril, satirisch, nachdenklich und in höchstem Maße unterhaltsam. Das berühmte Kästner-Gedicht: „Morgen, Kinder, wird’s nichts geben“ inspirierte Christoph Rösner zu diesem einzigartigen vorweihnachtlichen Rezitationsabend. Die satirisch-lyrische Alternative zum ewigen „Drauß vom Walde komm ich her“. Auf Rösners buntem Weihnachtsteller tummeln sich Valentin, Busch, Erhardt, Ringelnatz, Gernhardt, Kästner, Rilke und die Bürger von Stenkelfeld für Ihre Lachmuskeln und Gehirnwindungen, für Ihr Herz und Ihren Verstand – die beste Bescherung gegen den Weihnachtswahnsinn unserer Zeit.
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