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Repertoire

Komponist und Brief-Poet: Wolfgang Amadeus Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart begeistert mit seinen Melodien bis heute. Zurecht wird er als unsterbliches Musik-Genie verehrt. Genial war aber auch sein Umgang mit der Sprache. Davon legen unter anderem seine Briefe Zeugnnis ab, allen voran die berühmten "Bäsle-Briefe" an seine Cousine, Maria Anna Thekla. Mozarts Briefe sind pikant und derb, voller geistreicher Metaphern, Lautmalerei und Wortspielen.
Tirzah Haase versteht es vortrefflich, den lebendigen Redefluss der Briefe sprachlich in Szene zu setzen. Sie gibt mit ihrer Lesung Einblicke in Mozarts Triebleben, seine Sorgen und Sehnsüchte. Neben den Briefen und Anmerkungen zur Biographie werden einige Musikstücke mit bekannten Melodien zu hören sein. Dabei entsteht ein vielschichtiges Mozart-Bild.

Kriminaltango. Eine musikalisch-literarische Spurensuche
Nachts im Nebel an der Themse tanzt Mackie Messer einen Tango, während Goldfinger und Krimi-Mimi sich zum Taubenvergiften im Park verabredet haben – es hätte also eigentlich ein ganz schöner Abend werden können, wäre nicht plötzlich Miss Marples entsetze Stimme zu hören gewesen: „Murder, she said“…
Sabine Paas (Gesang, Lesung) und Ralf Gscheidle (Akkordeon, Geräusche) präsentieren einen verbrecherisch-musikalischen Abend über Kleptomaninnen, Giftmörder und andere Ganoven auf den Spuren von Edgar Wallace, Agatha Christie und James Bond! „Akkordeon und Stimme: eine gute klangliche Melange, wobei das Duo in Gestik und Feinabstimmung beste theatralische und musikalische Unterhaltung bietet. Theater im Taschenformat!“ (WAZ)

Können Frauen lustig sein? Kabarett
Können Frauen lustig sein? Und wenn ja, warum nicht? Jahrhundertelang hatten Frauen gar keine Möglichkeit, sich witzig zu präsentieren. „Die Dame halte sich bei Tisch mit der Darbietung von Scherzen zurück.“ Das stand noch in einem Benimmbuch aus den sechziger Jahren. Auch auf der Bühne waren lustige Frauen lange Zeit eine seltene Art. Doch Kriszti Kiss präsentiert an diesem Abend nicht nur einen historischen Rückblick auf die Entwicklung des Frauenhumors. Vor allem beleuchtet sie ohne ideologische Absichten die Klischees zwischen den Geschlechtern und wie sie sich manchmal ins Gegenteil verkehren. So entsteht ein heiteres Programm über Chefinnen und Hausmänner, überforderte Mütter und geforderte Gatten. Doch es geht vor allem um die Frage, ob Männer und Frauen über verschiedene Dinge lachen und wieso. Ein gemeinsamer Humor ist die beste Grundlage, um miteinander klarzukommen. Deswegen sind Herrenbesuche nicht nur erwünscht, sondern geradezu befohlen.
„Können Frauen lustig sein?“ – die Frage ist natürlich rhetorisch. Kriszti Kiss beantwortet sie mit einem temperamentvollen Kabarettabend voller Zwischentöne und packenden Songs.

La vie en Rose. Chansons über die Liebe und das Leben an der Seine
„La vie en rose“ ist ein verführerischer Abend über eine außergewöhnliche Stadt, ein wunderbares Gefühl und eine ganz spezielle Musik. Die Stadt heißt Paris, das Gefühl ist die Liebe, und die Musik, die beides in eindrucksvoller Weise verbindet, beschrieb wohl kaum jemand treffender, als der französische Schauspieler Gerard Depardieu in einem Interview zu seinem Film „Chanson d’Amour“: „Populäre Chansons sind wie konservierte Gefühle in einem musikalischen Marmeladenglas. Sie können unsere Erinnerungen, eine Stimmung, eine Atmosphäre auf eine ganz direkte Weise hervorrufen.“
Sabine Paas und Ralf Gscheidle verführen ihre Zuhörer mit kleinen Geschichten und großen Chansons von Edith Piaf bis Jaques Brel, von Juliette Greco bis Gilbert Bécaud zum französischen Lebensgefühl; und wenn der ein oder andere am Ende dieses Abends ein leises „Je t’aime“ haucht, dann ist diese Verführung gelungen!

Lampenfieber - jetzt mal in echt. Theaterstück
Der Schauspieler hat sein Abendwerk getan. Die Aufführung war erfolgreich, das Publikum begeistert, der Applaus üppig. Nun sitzt er in seiner Garderobe – gemeinsam mit seinen Zuschauern. Und zwischen Kostüm und Schminke plaudert er aus dem Nähkästchen: Von den Splittern der Bretter, die die Welt bedeuten. Über Texthänger, Pleiten und Pannen, Schein und Sein und die großen Heldinnen und Helden seines Metiers – Rühmann, Fröbe, Monroe, Ustinov, Leander. Anekdotenreich und humorvoll, mit viel Liebe, Respekt und Biss zerlegt er das Show-Business, das like no Business ist. "#Markus Veith hat jede Menge zu berichten und weiß, was so alles passieren kann. Selbst Berühmtheiten sind vor Pannen nicht gefeit. Ihre Anekdoten bietet er szenisch dar und imitiert die sprachlichen Eigenheiten der Stars. Ob Sehschwäche, besonderer Dialekt, nachhaltiger Akzent oder Diven-Habitus, die Parodien erheitern. Und machen nachdenklich zugleich. Dafür gebührt ihm kräftiger Applaus und ein 'Bravo!'" (WAZ, Dortmund).

Lieblings-Songs der 90er Jahre. Von Aretha Franklin bis Mariah Carey
Erleben Sie die zeitlose Eleganz und die kraftvollen Melodien von verschiedenen Musiklegenden – unvergessliche Hits aus Pop und Soul – neu interpretiert von Pina Kay und Martin Brödemann. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Emotionen und Intensität und begleiten uns auf eine leidenschaftliche musikalische Reise. Von den kraftvollen Hymnen der Soul-Queen Aretha Franklin über die legendäre Filmmusik von Whitney Houston bis hin zu den gefühlvollen Balladen der Pop-Diva Mariah Carey bietet das Konzert weltbekannte Klassiker in neuem Gewand. Genießen Sie diesen Abend, der die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verwischt und die Essenz dieser legendären Songs mit Stimme und Klavier einfängt.

Los komm - nur zuhören. Eine erotische OHRaufführung
"Es ist ganz dunkel und die Küsse fallen wie heißer Tau im dämmernden Gemach…“ Prickelnde Erotik, schummriges Licht und frivole Gedichte und Geschichten um die schönste Nebensache der Welt. Sabine Paas verführt Sie u.a. mit schlüpfrigen Texten von Giovanni Boccaccio, Gotthold Ephraim Lessing, Georg Heym u.a.
Erfahren Sie auf humorige Art und Weise, warum Männer einen Teufel am Leib tragen und Frauen die Hölle sind, und erleben Sie die prickelnde Erotik von Bratschenklängen in einem Konzertsaal.
„Mit schwarzem Kleid, roter Federboa und herausfordernd-keckem Blick trug Sabine Paas Gedichte und Geschichten rund um die schönste Nebensache der Welt vor. Und das auf so charmante, leidenschaftliche und zugleich humorige Art und Weise, dass das Zuhören zum echten Ohr-Genuss geriet“ (Hellweger Anzeiger, Fröndenberg).

Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen. 150 Jahre Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke ist einer der bedeutendsten Dichter der klassischen Moderne. Er wurde 1875 geboren – vor 150 Jahren. Seine Bildsprache und seine eindringlichen Formulierungen machen ihn bis heute zu einem weltweit vielverehrten Autor. Dazu tragen nicht nur seine berühmten Dinggedichte bei, sondern auch seine Prosa und seine ungezählten Briefe an Zeitgenossen – nicht zuletzt an Künsterinnen und Damen der Gesellschaft.
Die Lesung nimmt das Publikum mit auf einen Steifzug durch die poetische Welt Rilkes: Auf dem Programm stehen ausgewählte Gedichte, Aphorismen, Briefe und ein Auszug aus seinem frühen Kultbuch „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“.

Max & Moritz. Der alten Knaben letzter Streich
„Jeder kennt sie, die beiden Buben. Das Buch steht in vielen Stuben. Jeder denkt: die sind perdü! Aber nein – noch leben sie.“
Man glaubt es kaum, aber Wilhelm Buschs Max & Moritz hat es tatsächlich gegeben! Inzwischen sind die ewigen Lausbuben über 160 Jahre alt und immer noch überaus agil und wortgewandt. In all der Zeit, über die Dekaden hinweg, haben sie nie aufgehört, Unfug zu treiben: In Gaststätten, Einkaufshäusern und auf Gemeindefesten. Sogar auf dem Friedhof, bei der Bundeswehr und natürlich in ihrer Seniorenresidenz. Bisweilen musste auch so manche Prominenz für ihren Schabernack herhalten. Regelmäßig treffen sich die beiden Freunde auf einer Bank im Park und sind stets bereit, von ihrem bewegten Leben zu berichten. Nun planen sie ihren allerletzten Streich. Wen werden sie dafür wohl rekrutieren? Und wen wird es treffen?

Mein Weib will mich verlassen - Gott sei Dank! Georg Kreisler
Ein Meister des schwarzen Humors und bösen Chansons war der Wiener Georg Kreisler. Einige seiner Lieder sind zu Klassikern geworden - „Tauben vergiften im Park“ zum Beispiel, Gemeinheiten im Dreivierteltakt, mit hinterhältigem Charme und funkelndem Wortwitz. Kriszti Kiss und Tankred Schleinschock präsentieren in ihrem Abend „Mein Weib will mich verlassen – Gott sei Dank“ die besten Lieder und Texte von Georg Kreisler.
Viele Inspirationen hat Georg Kreisler in den USA bekommen, wo er lange gelebt hat. Die schnellen Pointen und den auch mal waghalsigen Witz der dortigen Entertainer verbindet er mit seinen großen musikalischen Fähigkeiten. Oft schleudert er Zitate aus bekannten Melodien aus den Fingern, verliert dabei nie den Rhythmus und den Groove, findet herrliche Melodien für gelegentlich garstige Reime.
Es gibt aber auch eine zarte, lyrische Seite von Georg Kreisler. Kriszti Kiss und Tankred Schleinschock werden auch schräge Liebeslieder singen wie den hinreißend verträumten Song über das Mädchen mit den drei blauen Augen. Außerdem spielt das Leben des vielseitigen Klavierhumoristen eine Rolle, denn es gibt eine Menge Anekdoten zu erzählen. Aber auch ein reges Liebesleben – garniert mit mancherlei Abstürzen – prägen die Biographie Georg Kreislers.

Mein lieber Scholli! Ein Tegtmeier-Abend
„Mein lieber Scholli!“ – ein Programm zu Ehren des großen Ruhrgebietskomikers, Kabarettisten, Schauspielers und Autors, Jürgen von Manger. Seine Kultfigur Adolf Tegtmeier verkörpert Bülow wie kaum ein anderer. Auch wenn er ihm nicht annähernd ähnlich sieht. Bülow verzichtet auf eine Maske – nur die charakteristische Kappe ist für ihn nicht weg zu denken.
Lassen Sie sich diesen kurzweiligen Abend mit unvergleichlich schnoddrigem Charme nicht entgehen. Zu hören sind Klassiker wie: „Die Sexualaufklärung“, „Die Verlobungsrede“, „Der Schwiegermuttermörder“ und „Die große Westernstory“. Zudem erfährt das Publikum auch etwas über den Schauspieler Jürgen von Manger, der eigentlich eine klassische Theaterkarriere hinter sich hatte, bevor er zum Tegtmeier wurde. Natürlich wird auch gesungen, denn ein Tegtmeier-Abend“ ohne „Bottroper Bier“ ist nicht denkbar.

Meine Freiheit. Brel, Brassens & Co auf Deutsch
In den Jahren zwischen 1945 und 1970 erlebten französische Chansons einen unerhörten Popularitätsschub. Sie wurden zum nationalen Exportschlager, zum Kulturgut par excellence. Auch in Deutschland begeisterte man sich zunehmend für Jacques Brel, Georges Brassens, Edith Piaf, Charles Trenet, Georges Moustaki, Juliette Greco und Barbara. Das deutsche Publikum war hingerissen von diesen intelligent-sinnlichen, philosophischen Liedern, die nicht nur auf das Herz, sondern auch auf das Gehirn zielten, und auch die deutschen Liedermacher der ersten Stunde wie Reinhard Mey, Hannes Wader, Wolf Biermann oder Franz-Josef Degenhardt sahen sich – wie sie freimütig bekannten – in dieser vormals französischen Tradition.
Klaus Grabenhorst hat beide Strömungen intensiv verfolgt und sich auf deutsche Übertragungen der französischen Chansons spezialisiert. In seinem Programm singt der Düsseldorfer Künstler diese „Gedichte mit Flügeln“ und begleitet sich dabei mit seiner Gitarre. Mit den Liedern und zahlreichen anekdotischen Randbemerkungen führt er durch die Ideenwelt der Chansons und macht Lust am „Gepfefferten, Starkgewürzten, Drastischen, Pikanten“ (Walter Widmer) unserer westlichen Nachbarn.

Meister des Humors: Heinz Erhardt, Peter Frankenfeld, Fritz Grünbaum & Co
Wenn man „Papi geht’s gut“ hört, oder wenn ein Fisch im Fluss ertrinkt, oder wenn gesungen wird, dass die eigene Katze seit Jahr und Tag säuft und raucht, damit sie mal ’nen Kater hat, dann weiß man, dass man es hier mit großen Könnern des Wortspiels, des gepflegten Kalauers und der gespielten Pointe – kurz: mit den Meistern des Humors – zu tun hat. Alte wohlbekannte, aber auch unbekannte, fast vergessene Komiker geben sich hier ein Stelldichein. Von Karl Farkas über Fritz Grünbaum und Peter Frankenfeld bis zu Hanns Dieter Hüsch ist alles vertreten, was Witz und Pointen hat.
Michael Dreesen präsentiert die Werke der alten Großmeister in Spiel und Wortakrobatik, ohne sie dabei zu kopieren! Es gelingt ihm meisterlich, die einzelnen Stücke neu zu beleben, eigene Spielereien mit einzufügen und so einen vergnüglichen und kurzweiligen Abend zu gestalten.
„Auf charmante, bezwingende Weise band Dreesen die Zuhörer im voll besetzten Saal wieder und wieder in Humoriges und Originelles ein. Nicht eins zu eins, sondern munter durcheinander, neu interpretiert versammelte der Darsteller, der sein schauspielerisches Können geschickt einsetzte, unvergessene und vergessene Meister zu einem gepfefferten Schlagabtausch“ (Westfälische Rundschau, Lüdenscheid).

Mir ist komisch. – Dann lach doch!
Leslies Leben findet auf und hinter der Bühne statt. Manchmal auch zu Hause, wenn er Geschichten schreibt oder den zweiten Socken sucht. Und so fragt er sich oft: Was kann phantastischer sein als ein Wäschestück, das er in die Waschmaschine geworfen hat und dann in Omas Musiktruhe wiederentdeckt? Wenn jemand nicht aus der Drehtür herausfindet – läuft‘s dann im Leben für ihn rund? Wer ist ein echter Weltmeister – der Torschütze im Endspiel oder ein Fan, der jahrzehntelang feiert? Große Fragen brauchen phantastische Antworten – sonst suchen wir ein Leben lang die zweite Socke. Oder den Sinn des Lebens. Oder ein Geschenk für die Schwiegermutter.
Leslie Sternenfeld reist in seinen Geschichten und Liedern immer wieder mit seinem Publikum aus dem Alltag in parallele Welten oder landet mit dem Überirdischen auf dem Boden der Tatsachen – denn es könnte doch alles auch ganz anders sein. Können könnte es.

Mit Rute, Sack und Nüssen. Vorweihnachtliche Bescherung
Alle Jahre wieder plagen uns Vorweihnachtsstress und -hektik in Erwartung der großen Festtage. Und doch freuen sich nicht nur Kinder auf Süßigkeiten und Geschenke. Man hofft auf das richtige Wetter und sucht auf dem Weihnachtsmarkt die unverfälschten Düfte der Saison, während aus den Lautsprechern Weihnachtsmelodien erklingen.
Auch von Tirzah Haase sind an diesem Abend weihnachtliche Worte und Töne zu hören – aber nicht nur die besinnlichen. Sie mischt hier auf hinterlistige Weise bekannte Lieder von „Winter Wonderland“ bis „Jingle bells“ mit satirischen Texten von Scheibner bis Loriot.

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