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Repertoire

Keim

Haben Sie's heilig? Satirische Weihnachten

Was schenkt man einem Teufel zu Weihnachten? Vor dieser Frage steht Goethes Faust in Stefan Keims Umdichtung des großen Klassikers. Denn schließlich will man ja auch den satanischen Gefährten eine Freude machen. Konsumwahn und Vorweihnachtshektik sind ein großes Thema im satirischen Weihnachtsprogramm "Haben Sie's heilig?". In Szenen und Versen nimmt der Kabarettist Stefan Keim die Auswüchse der Adventszeit aufs Korn. Und spießt dabei allzumenschliche Schwächen ebenso auf wie das aktuelle Geschehen in Politik und Wirtschaft. Wie verhält sich die GEW - die Gewerkschaft Engel und Weihnachtsmänner - angesichts der vielen Überstunden? Und wie schneiden Ochs und Esel aus deutschen Landen im globalisierten Krippentierwettbewerb ab?' "Haben Sie's heilig?" ist eine warmherzige Weihnachtssatire mit einigen scharfen Spitzen.
Debus

Hallelujah & Schalom. Leonard Cohen

Leonard Cohen (1934-2016) war vieles: Jude und Buddhist, Musiker und Schriftsteller, introvertierter Frauenschwarm und intellektueller Poet. Er schrieb und sang über Freiheit und Liebe, Tod und Religion. Und er schuf Songs, die man eigentlich zum Weltkulturerbe erklären müsste: „Bird on a Wire“, „Suzanne“, „Hallelujah“. Lutz Debus und Holger Jenrich bewegen sich musizierend und erzählend durch das Leben des kanadischen Sängers und Dichters. So entsteht ein ebenso bewegendes wie informatives Porträt von Leonard Cohen aus Liedern und Geschichten. „Hallelujah & Schalom, ein Konzertabend, der schon in der Pause zu angeregten Gesprächen und Diskussionen unter den Besucherinnen und Besuchern einlud und noch lange nachklingen wird“ (IKZ, Iserlohn).
Bross

Heiße Spur in Dixies Bar (Die Wanze II)

Eigentlich hätte Privatdetektiv Wanze Muldoon Ruhe bitter nötig. Doch als der Käfer gerade gemütlich mit Grashüpferin Wilma in Dixies Bar hockt, stürzt ein Igel herein und haucht sein Leben aus. Zurück bleibt das verstörte Flohkind Netta, das sich an nichts erinnern kann. Muldoon muss seinen ganzen Spürsinn aufbieten, um diesen schwierigen Fall zu lösen. Das hört sich für Sie nach Jugendliteratur an? Jein! Stellen sie sich den Film „Chinatown“ von Roman Polanski vor. Allerdings bevölkert von Insekten, die sich ganz so verhalten, wie man es von Chandler und Co. gewohnt ist. Heraus kommt ein Krimivergnügen voller Anspielungen an klassische Detektivgeschichten. Nun folgt also der zweite Fall für Wanze Muldoon, und auch ohne Kenntnis des ersten Abenteuers werden Sie vor Spannung lachen. Martin Bross erweckt diese rasante und urkomische Geschichte des englischen Autors Paul Shipton zu einem spannenden Abend voller skurriler Charaktere. Über 20 Figuren gibt er dabei eine eigene Stimme und verwandelt diese Lesung zu einem außergewöhnlichen Live-Hörspiel. "Knapp zwei vergnügliche Stunden bescherte Martin Bross den Zuschauern, die teilweise aus dem Lachen nicht herauskamen" (Iserlohner Kreisanzeiger).
Keim

Humor! Satirisch-musikalisches Kabarett

Ohne Humor macht das Leben keinen Spaß. Weder das Essen noch die Verdauung. Weder das Erhabene noch das Alltägliche. Weder das Lachen noch das Weinen. Wir brauchen Humor. Immer. Leslie Sternenfeld und Stefan Keim schreiten mit heiterem Gemüt und nicht nur sprachlichem Witz den ganzen Schöpfungskreis des Schabernacks aus. Sie singen und spielen, dichten und denken, lachen und albern mit all den Menschen, die sich darauf einlassen mögen: satirisch-musikalisches Kabarett zwischen fixer Idee und Improvisation und immer mit komödiantischer Kommunikation, tagesaktuell mit verspieltem Nonsens, musikalischen Parodien und poetischen Verpeilungen.
Grabenhorst

Ich bin dein Lied. Die deutsche Liedermacherszene seit 1965

Was einen Liedermacher oder eine Liedermacherin auszeichnet, ist gar nicht so leicht zu sagen. Populär wurde der Begriff im Gefolge der 68er-Bewegung als künstlerische Identifikation mit dem arbeitenden Volk und wird in der Regel mit gesellschaftskritischen Inhalten verbunden. Die Namen der Stars dieser Szene sind seit Jahrzehnten präsent, ihre Texte vielfach von bleibender Aktualität. Sie beschwören Frauenpower, Kinderrechte, Ökologie und Pazifismus, Themen also, die uns seit mehr als einem halben Jahrhundert bewegen. In seinem musikalisch-poetischen Streifzug führt Klaus Grabenhorst durch die Liederwelt von Hannes Wader, Reinhard Mey, Wolf Biermann, Franz Josef Degenhardt, Konstantin Wecker bis Bettina Wegner und Sarah Lesch. „Klaus Grabenhorst versetzt die Zuhörer in vergangene Zeiten, doch sind die Texte aktueller denn je“ (WAZ).
Tripp

Ich brauch Tapetenwechsel. Hommage an Hildegard Knef

Hildegard Knef, deren Lebenslauf einer Achterbahn glich, begann ihre Karriere als Schauspielerin im ersten deutschen Nachkriegsfilm „Die Mörder sind unter uns“ und ergatterte sich Mitte der 60er Jahre ihren Stammplatz in der ersten Reihe der Chanson-Texterinnen und -Interpretinnen ihrer Zeit. Bis heute gilt Hildegard Knef als eine Frau und Künstlerin, die Bedeutendes geschaffen hat und viele Menschen mit ihrer Kunst und auch mit ihren Lebensdramen berühren konnte. Stoff und Grund genug für eine außergewöhnliche Hommage an Hildegard Knef von Nina Tripp, begleitet von Martin Brödemann am Piano. Ge- und entspannt darf man sich auf eine abwechslungsreiche Mischung aus anekdotischen Geschichten über die Knef, vielen neu arrangierten Knef-Songs und andern Liedern aus der Welt des Chansons freuen. "Es war ein atemberaubender musikalischer und szenischer Hochgenuss. Der Auftritt der Chansonnette Nina Tripp mit dem Pianisten Martin Brödemann. Mal leise und zurückhaltend, mal Femme fatale, mal nachdenklich und lyrisch. Das, was sie in ihrem Programm 'Ich brauch Tapetenwechsel' bot, war authentisch und voller Hintergrundwissen" (Westfalenpost, Hohenlimburg).
Kiss

Ich hab' meine Tante geschlachtet. Humoristische Morde

Zwei Krimi-Profis lassen es krachen – musikalisch und kabarettistisch: Viele Morde an einem Abend voller Spannung und Witz. Kriszti Kiss und Tankred Schleinschock zeigen in ihrem neuen Programm, dass das kein Widerspruch sein muss. Da tritt die smarte Geschäftsfrau auf und gibt ihren Kunden mörderische Ratschläge. Die beste Freundin mordet gnadenlos unter fremdem Namen und hat auch noch Spaß dran. Bei der Probe eines klassischen Theaterstücks wird aus Leidenschaft getötet. Auf offener Bühne geschieht dies Frau Birnbaum wegen ihres schlechten Gesangs. Früher konnte man in solchen Fällen stets noch einen Gärtner für alles verantwortlich machen. Heute erledigt das die KI, die allerdings auch beim Morden mal außer Kontrolle gerät. Dass unter diesen Umständen noch jemand mit einem Krimi ins Bett geht, ist kaum zu glauben, aber böse Menschen singen ja bekanntlich keine Lieder… Für alle Taten büßen Kriszti Kiss und Tankred Schleinschock. Sie müssen mit ihren Geschichten vor Publikum bestehen. Das geht nur mit Humor. Lachen erlaubt!
Ries

Ich war noch niemals in New York. Urlaubsträume aus Schlager, Musical und Operette

Warum gehen wir auf Reisen? Ist es die Sehnsucht nach Abenteuern, die Suche nach dem Unbekannten? Sind es fremde Kulturen, die Liebe, oder ist es einfach nur das Fernweh, das uns antreibt? In der Musik ist die Fremde ganz nah. Sie schickt uns schon mit wenigen Takten auf die Reise. Wir nehmen Sie mit – rund um die Welt! Mit Operetten, Musicals und Schlagern bereisen wir die verschiedensten Länder auf mehreren Kontinenten und bringen Ihnen damit auch deren Kultur etwas näher. Unsere Lieder sind manchmal melancholisch, aber auch leidenschaftlich und komisch, und sie sind immer Ausdruck des Lebensgefühls der Menschen. Nutzen Sie unseren musikalischen Reiseservice, um in Erinnerungen zu schwelgen oder neue Ziele zu definieren.
Kiss

Ich weiß nicht, aber meine Frau ist mir verdächtig. Auf den Spuren des Humoristen Frigyes Karinthy

Was für die Deutschen Kurt Tucholsky, das ist für die Ungarn Frigyes Karinthy (1887-1938). Kriszti Kiss hat sich seiner angenommen, denn dieser faszinierende, vielseitige Autor ist im deutschsprachigen Raum kaum bekannt. Der Romancier, Erzähler, Journalist, Kritiker und Übersetzer beherrschte die burleske Situationskomik ebenso wie die beißende Satire. Schwarzer, hintergründiger Humor auf der einen Seite, subtile, vielschichtige Darstellungen menschlichen Zusammenlebens auf der anderen, machten ihn zu einem bedeutenden ungarischen Autor des 20. Jahrhunderts. Ob es sich um „das dümmste Kind der Welt“, eine Lesung im „Irrenhaus“ handelt oder um einen von Neid zerfressenen Schauspieler, der seinen Kollegen unter Lobeshymnen mit Fäusten traktiert: Karinthys Texte sind voller überraschender Wendungen und augenzwinkernder Einsichten. Auch dass seine Frau eine Schülerin Sigmund Freuds war, hinterließ Spuren in seiner literarischen Arbeit. Die meisten Texte dieses anspruchsvoll-vergnüglichen Programms hat Kriszti Kiss in Zusammenarbeit mit Dieter Treeck ins Deutsche übertragen. Für ihre Zuhörer eine echte Entdeckung mit besonderem Spaßfaktor.
Eicher

Ins Kaffeehaus! G'schichten und Schmankerln aus Österreich

Es ist schon komisch: Da gibt es ein Land südlich unserer Republik, in dem man Deutsch spricht - aber etwas anders als bei uns, wo ein Stuhl ein Sessel ist und die Tomaten Paradeiser heißen. Österreich ist anders, und es hat tatsächlich mehr zu bieten als Mozartkugeln und Apfelstrudel, Hundertwasser und Klimt. Österreicher und Deutsche verbindet ihr Humor. Davon zeugen auch die Lieder und die Texte, die an diesem Abend zu hören sein werden. Komisches und Ernstes, Klischee und Wirklichkeit liegen hier nah bei einander. Zu hören sind u.a. Peter Altenberg, Alexander Roda Roda, Georg Kreisler u.a. Ein wirklicher Ohrenschmaus mit einer gelungenen Mischung aus heiteren Liedern, Anekdoten und Essays" (Westfälische Rundschau, Dortmund).
Dreesen

Jahrhundert-Lacher. Deutsche Humoristen 1900-2000

100 Jahre Humor, das reicht für 4 Generationen – mindestens. Und es zeigt sich in der Rückschau, dass Lachen schnell vergehen kann, aber guter Humor bisweilen Zeitalter überdauert. Schnelllebig sind die Zeiten, auch das zwanzigste Jahrhundert war vom Wandel geprägt: Weltkriege und politische Systemwechsel, veränderte Lebensgewohnheiten und neue Medien haben Einfluss genommen auf unseren Humor. Erinnern Sie sich noch? Michael Dreesen nimmt Sie im freien Vortrag mit auf eine Zeitreise durch die Jahrzehnte zwischen Kaiserreich und wiedervereinigtem Deutschland, zwischen Gedicht und Sketch, zwischen Buch und Fernseh-Show. Mit Texten von Autoren wie Wilhelm Busch, Otto Reuter, Heinz Erhardt, Jürgen von Manger, Emil und Otto führt er zurück in eine Epoche, in der Humoristen noch nicht Comedians hießen. Er stellt damit nicht nur seine Vielseitigkeit unter Beweis, sondern auch den Facettenreichtum unseres Humors. Es darf gelacht werden!
Keim

Jenseits von Woll. Westfalen-Kabarett

Sie sind aufrichtig, langsam und gehen zum Lachen in den Hühnerstall. Das sind nur einige Klischees über die Westfalen. Dabei gibt es so viele, völlig unterschiedliche. Weltmarktführer und Schützenkönige, Fußballmillionäre und Musicalstars. Landwirte und die Ommas von umme Ecke. Sie alle haben ihren Platz in Stefan Keims Westfalen-Kabarett „Jenseits von Woll“. Eine Reise in die Seele des Westfalen mit Männerchören, Dorfkirchen, Landfrauen und High-Tech-Treckern. Und natürlich auch mit Blick auf die westfälischen Metropolen. Schmallenberg zum Beispiel. Oder Letmathe. Ein Abend, nach dem Rheinländer weinen und sich wünschen werden, Westfalen zu sein. "Herzhaftes Lachen aus dem Vollen im Publikum war verdienter Lohn für den engagierten Vortrag, für viele zündende Ideen und wunderbar subtile Einfälle. Die Veranstaltung war ein Fest für all die mit der Gabe der Selbstironie gesegneten Westfalen – alle anderen wären sowieso nicht hingegangen" (IKZ, Iserlohn).
Bülow

Johann Wolfgang von Goethe – Aus dem Gesamtwerk

Carsten Bülow unternimmt mit seinem Publikum einen Streifzug durch das Werk des Dichterfürsten vom Sturm und Drang bis hin zur Klassik: Jugendlyrik, Balladen, Gedichte, Elegien, Maximen und Betrachtungen werden zu Gehör gebracht, z.B. „Der Fischer“, „Erlkönig“, „Gesang der Geister über den Wassern“, „Seefahrt“, „Adler und Taube“, „Alexis und Dora“, „Legende“ und natürlich Szenen aus dem „Faust“. Erleben Sie bekannte Goethe Klassiker sowie eher unbekannte Texte des Dichters!
Veith

Kein Röslein ohne Läuschen. Wilhelm Busch im Park

In Parks und Gärten trifft man bisweilen komische Käuze. An diesem Tag Wilhelm Busch, der zu einem gemeinsamen Spaziergang im Grünen einlädt. In humorvollen Reimen plaudert er aus seinem Leben, von seiner Arbeit, dem Schreiben und dem Malen. Er philosophiert über die Natur und lässt einige Figuren seiner Bildergeschichten lebendig werden: Max und Moritz, Balduin Bählamm, der Maulwurf, der Vogel auf dem Leim u.a. sorgen für ein besonderes Park-Erlebnis. Markus Veith zeigt neue Perspektiven auf den Dichter Wilhelm Busch und sein Werk zwischen Bäumen und Sträuchern.
Eicher

Keinmal werden wir noch wach! Böse Lieder und Geschichten

Auch an Weihnachten ist nicht alles Gold, was glänzt. Zwischen Tannengrün und Lametta drohen Pech und Pannen, Tod und Teufel – so will es wenigstens die Satire: Von der „Weihnachtsschimpfe“ über den „Weihnachtsmann auf der Reeperbahn“ bis hin zum Amoklauf auf dem Weihnachtsmarkt bieten Bastian Kopp und Thomas Eicher einiges auf, um die schwarzen Seiten des frohen Festes hervorzukehren. Sogar die weihnachtliche Lesung selbst wird zum Thema: als desaströses Erlebnis des Vorlesers. Aber keine Angst – am Ende sorgen doch wenigstens Bücher für Entspannung: „Wer vor Weihnachten in der Stimmung ist, sich etwas vorlesen zu lassen, der beginnt nach Heiligabend mit der Lektüre jener Bücher, die er auf dem Gabentisch gefunden hat. Nachrichten, die behaupten, dass während der Festtage die Gewalt in Ehen und Familien zunimmt, treffen nur zum Teil zu. Denn Leser haben gar keine Zeit, sich mit Partnern oder Familienangehörigen auseinanderzusetzen, schon gar nicht handgreiflich.“
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