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Repertoire

Der kleine Lord von Frances Hodgson Burnett
„Der kleine Lord“ (Little Lord Fauntleroy) ist seit seiner Veröffentlichung 1886 ein literarischer Welterfolg. Allein in deutscher Sprache sind bis heute mehr als dreißig Ausgaben erschienen. Die gleichnamige Verfilmung von 1980 hat sich zu einem Klassiker entwickelt, der seit 1982 jährlich zu Weihnachten im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird. Das Werk wurde mehrfach als Hörspiel und als Musical adaptiertiert.
Cedric Errol, ein kleiner Junge aus New York, wird von seinem kaltherzigen englischen Großvater, dem Earl of Dorincourt, als letzter verbliebener Nachfolger für den Grafentitel bei sich aufgenommen und aufgezogen. Seine Mutter, eine Amerikanerin, darf das Anwesen des Earls nicht betreten. Am Ende schafft es Cedric, dass sein Großvater Liebe und Großzügigkeit zeigt und seine Mutter akzeptiert.
Michael Dreesen erzählt und spielt die Geschichte aus der Sicht von Mr. Hobbs, Cederics bestem Freund. Er ist durch und durch Republikaner und Adelshasser. Aus seiner Perspektive werden alle anderen Charaktere des Romans in humorvoll-ironischer Brechung beleuchtet. So erscheinen die Figuren der Handlung besonders plastisch und gleichsam lebendig. Und trotz Mr. Hobbs' rauer Schale kommt auch das Rührende der Erzählung nicht zu kurz.

Des Campers Fluch sind Tote und Besuch
Weseridylle, Campingplatzchaos, Geistertheorien, viel Humor und ein Hauch von Gänsehaut: Christiane Antons präsentiert ihre neue Krimikomödie. Als Margot, passionierte Dauercamperin und freiheitsliebende Alt-Hippie-Oma, mit ihrem Enkel Max aus Spaß eine harmlose Geisterbeschwörung ausprobiert, landet plötzlich Herr Deutschmann in ihrem Wohnwagen, der ungeliebte Dauernörgler des Campingplatzes. Aber Herr Deutschmann ist tot. Und jetzt will er wissen, warum. Mit Max’ detektivischem Spürsinn, Margots unbändigem Improvisationstalent und Deutschmanns pedantischem Ordnungssinn beginnt ein außergewöhnliches Ermittlerteam damit, das Rätsel um den Todesfall zu lösen.

Die Abenteuer des Tom Sawyer - nach Mark Twain. Live-Hörspiel
Mark Twain, der „Vater der amerikanischen Literatur“, wie ihn William Faulkner nannte, schickt zwei Jungen in ihr größtes Abenteuer. Und der unglaubliche Erfolg dieser Geschichte und ihrer Fortsetzung haben dazu beigetragen, dass jeder ihre Namen kennt: Tom Sawyer und sein bester Freund Huckleberry Finn. Wie bei vielen großen Romanen der Weltliteratur, die für ein jüngeres Publikum gedacht waren, spricht gerade dieser auch das erwachsene Publikum an und trifft es mitten ins Herz. Das Thema Freundschaft wurde wohl selten besser dargestellt als in dieser Lausbubengeschichte. 1876 wurde das Buch wegen seiner damals ungewohnten Alltagssprache und seines Gegenentwurfs zur braven und sittsamen Jugend sogar auf den Index gesetzt.
Mit viel Spaß und einem Arsenal an Geräuschen führt Sie der Schauspieler und Sprecher Martin Bross gemeinsam mit den beiden Freunden auf den Mississippi, zu einer geheimnisvollen Höhle und einem wahren Spukhaus, verfolgt vom unheimlichen Indianer-Joe…

Die Kräuterfee. Theatraler Spaziergang
Odora, die Kräuterfee, hat eine besondere Beziehung zu Pflanzen. Sie kennt und pflegt das Wissen um ihre heilenden oder gar magischen Wirkungen. Mythen und Märchen ranken sich nicht nur um ihre Kräutermixturen sondern auch um ihre Person selbst: Kräuterfeen werden nicht selten Zauberkräfte zugesprochen. Was steckt dahinter? Ist Magie eine Fiktion? Oder ist die Fiktion eine Quelle der Magie? Jedenfalls kommt es nicht nur darauf an, das richtige Kraut für den richtigen Zweck zur Anwendung zu bringen – ausschlaggebend ist immer die Geschichte, die man dazu erzählt. Und so sammelt Odora Erzählungen, Lieder und geheimnisvolle Sprüche über die Pflanzen, die uns umgeben, und berichtet von ihrem geheimnisvollen Leben, ihrer Heil- und Wirkkraft.

Die Schatzinsel - nach Robert Louis Stevenson
„Die Schatzinsel“ (1881) ist – neben „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ - der bekannteste Roman des schottischen Autors Robert Louis Stevenson (1850-1894). Er erzählt von der abenteuerlichen Suche nach einem vergrabenen Piratenschatz und wurde als Buch, aber auch durch mehr als zwanzig Verfilmungen populär. Viele große Werke der Literaturgeschichte sind als Jugendbücher in unseren Erinnerungen gespeichert, und selten holen wir sie wieder an die Oberfläche hinauf. Martin Bross ist zu ihnen hinabgetaucht und präsentiert nach „20.000 Meilen unter den Meeren“ und dem „Gespenst von Canterville“ nun auch Stevensons „Schatzinsel“ als Live-Hörspiel. Verfilmung, Film, Hörspiel, Comic und Theaterstück fließen in die Interpretation von Martin Bross ein. Ein bisschen von allem. – Aber vor allem ganz viel Abenteuer! Gespickt wird das Live-Hörspiel mit vielen Geräuschen und Lichteffekten.
Begleiten Sie Jim Hawkins‘ atemlose Suche nach dem Schatz des Captain Flint, und nehmen Sie sich vor Long John Silver in Acht. Kommen Ihnen die Namen bekannt vor? Dann sind Ihre Erinnerungen nun also geweckt: „Fünfzehn Mann auf des toten Mannes Kiste – Johoho, und ’ne Buddel voll Rum…“
Bross verstand es, nicht nur den Hauptcharakter Jim bestens darzustellen, auch schlüpfte er gekonnt in Figuren wie Ben Gunn, Long John Silver oder den blinden Bettler Pew. Herausragend war seine Stimme. Spannung baute er durch verschiedene Tonlagen auf. Hinzu kamen gelungene Lichteffekte, die eine teils schaurige Atmosphäre erzeugten" (Iserlohner Kreisanzeiger).

Die Spur führt in den Christstollen! Vergnügliche Geschichten zur Adventszeit
In guter alter Tradition bäckt ihnen der Schauspieler und Sprecher Martin Bross zur vorweihnachtlichen Zeit einen gesalzenen Christstollen. Denn unter all dem Zuckerguss, der uns das hektische Treiben im Dezember versüßen soll, verbirgt sich der eine oder andere satirische Nachgeschmack. In Kurzgeschichten und Gedichten präsentiert Martin Bross den etwas anderen Blick auf die besinnliche Zeit. Und bis zur „Stillen Nacht“ gibt es noch viel zu tun:
Wie viel Weihnachtsbeleuchtung verträgt der Vorgarten - oder besser der Nachbar? Führt das Christkind seine Bücher richtig, oder hat der Nikolaus Geschenke unterschlagen – fragt das Finanzamt? Wer tätigt die wohl wohltätigste Wohltätigkeit – und wie kann man das noch toppen? Wird am heiligen Abend endlich die Besinnlichkeit vor der Tür stehen und Sturm schellen? Sind wir nicht alle auf der Suche nach dem passenden Geschenk – und wenn es dann zu Hause liegt, kommen uns Zweifel?
Vielleicht bringt Ihnen dieser humorvolle Besuch im Christstollen die eine oder andere Idee. So viel sei verraten: Ein bisschen Zuckerguss ist auch dabei…

Die Wanze von Paul Shipton. Eine Detektivgeschichte aus dem Wiesenmilieu
Lesen Sie gerne Krimis? Sagen Ihnen die Namen Chandler und Marlowe etwas? Sehen Sie dann Humphrey Bogart im Trench und mit tief in die Stirn gezogenem Hut vor sich? Dann stellen Sie sich diesen Helden einmal als einen grünen Käfer vor, der sich nach einer anhaltenden Auftrags-Flaute in seinem Wiesen-Detektivbüro plötzlich einer Verschwörung gegenübersieht. Die rätselhafte Femme fatale ist ein Grashüpfer, die hinter jeder Ecke lauernden Killer sind Wespen und die Paten der Unterwelt Ameisen.
Wanze Muldoon ist Privatdetektiv. Er nimmt einen eher uninteressanten Fall an: Ein Ohrenkneifer ist spurlos verschwunden. Muldoon kann den Fall lösen. Und stößt bei seinen Nachforschungen auf jede Menge Ungereimtheiten. Erst als ihm jemand steckt, dass es geheime Verbindungen zwischen den Ameisen und den Wespen gibt, weiß Muldoon, dass dem Garten und seinen Insekten große Gefahr droht.
Erleben Sie eine Detektivgeschichte mit allen Zutaten, die Ihnen bekannt sind – obwohl doch alles ganz anders ist, vor allem aber sehr humorvoll! Martin Bross erweckt diese rasante und urkomische Hommage an Chandler des englischen Autors Paul Shipton zu einem spannenden Abend voller skurriler Charaktere. Über 20 Figuren gibt er dabei eine eigene Stimme und verwandelt diese Lesung zu einem außergewöhnlichen Live-Hörspiel.

Die bedeutende Rakete. Märchensatiren von Oscar Wilde
Oscar Wilde (1854-1900) war Narziss und Dandy, Provokateur und Satiriker. Mit typischen Requisiten wie langer Haartracht, samtenen Kniebundhosen und erlesenen Kunstobjekten adaptierte und ironisierte er zugleich die seinerzeit herrschende Ästhetisierung aller Lebensbereiche. Seine Exzentrik wurde schnell zur Zielscheibe des Spottes. Sein Aufstieg war dennoch kometenhaft – ebenso schnell wurde er nach Aburteilung seiner Homosexualität diskreditiert und starb vereinsamt im französischen Exil.
Die Kunstmärchen, in denen Wilde Kulturbetrieb und Ästhetik seiner Zeit satirisch aufs Korn nimmt, hat er angeblich für seine Kinder geschrieben. Mit zahlreichen Bonmots und zeitlosen Porträts menschlicher Schwächen richten sie sich indessen an ein erwachsenes Publikum.
Die szenische Lesung konzentriert sich auf einige Beispiele aus den beiden Märchensammlungen und verbindet sie mit kulturgeschichtlichen und biographischen Randbemerkungen.

Die schöne Melusine und ihre Lieder (ohne Worte). Erzählkonzert
Sirenen, Nixen, Meerjungfrauen – Mischwesen zwischen Fisch und Frau sind fester Bestandteil unseres mythologischen Kosmos. Viele Sagen und Märchen haben ihnen klingende Namen gegeben. Melusine ist einer von ihnen. Im Mittelalter die Ahnherrin eines französischen Adelsgeschlechts, wurde Melusine in der Neuzeit von Goethe über Grillparzer bis Courths-Mahler zur Namensgeberin vieler literarischer Gestalten. Alle gehen zum Scheitern verurteilte Liebesbeziehungen ein. Diese Geschichte zwischen unwiderstehlicher Anziehung und tragischem Ende hat auch in der bildenden Kunst und in der Musik ihren Niederschlag gefunden.
Das Erzählkonzert bringt zwei dieser Quellen zusammen: Friedrich Wilhelm Zachariäs „Historia von der edlen und schönen Melusine“ und Felix Mendelssohn Bartholdys Melusinen-Ouvertüre. Doch damit ist nur der Ausgangspunkt beschrieben; denn der Fokus erweitert sich schnell auf die berühmten „Lieder ohne Worte“, die den Text nicht nur bebildern, sondern ihm eine zusätzliche Bedeutungsebene verleihen. So entsteht ein vielschichtiges Hörerlebnis mit vielen bekannten Melodien und überraschenden Kombinationen.

Die wilde Geisterbahn. Eine fantastische Grusel-Film-Revue
Steigen Sie ein in die Geisterbahn, die mit schallendem Lachen durch unheimliche Filmwelten voller gruseliger Geschöpfe fährt. Aber keine Angst! Es ist ja bald Halloween, und die Geister werden wieder verscheucht. Auch gibt es wohl mehr Süßes als Saures; denn das ganze Genre wird ordentlich in die Mangel genommen. Und dabei erfahren wir viel Neues über Dracula und Frankenstein, auch über die Mumie, den Werwolf und andere Grusel-Gestalten der Filmgeschichte. Und für die, die es unheimlicher wollen: Roger hat sich angemeldet! Roger, der Angstmacher! Wer das ist, enthüllt diese kunterbunt-schreckliche Sketchrevue, die eines ganz sicher ist: Gruselig komisch!

Drei Monarchen mit dem Weihrauchfass
Einer ist Dieter. Der andere ist Thomas. Und zusammen sind sie Heck. Leslie Sternenfeld und Stefan Keim präsentieren eine Hitparade der Weihnachtslieder, denn sie sind sich sicher: In jedem großen Hit steckte schon immer ein Weihnachtslied. Und das beweisen sie in ihrer Weihnachtsshow. Dafür müssen sie nur wenig an den Originaltexten ändern, um den weihnachtlichen Kern freizulegen. Sie schrecken weder vor deutschen Schlagern von Roland Kaiser oder Udo Jürgens noch vor der Neuen Deutschen Welle oder Heavy Metal zurück. Denn wie sang schon Peter Maffay in festlicher Ergriffenheit? „Und es war Weihnacht – das erste Mal im Leben“.
Darüber hinaus vollbringen Stefan und Leslie weitere weihnachtliche Wunderlichkeiten: Sie lassen in warmherzigen Geschichten Nebenfiguren der Weihnachtsgeschichte zu Hauptdarstellern werden, und sie entdecken selbst im größten Feiertagschaos immer noch einen Funken heiterer Heiligkeit. Die aktuelle Nachrichtenlage und verwunderliche Ereignisse des ablaufenden Jahres finden ebenfalls Einlass in die vorheilige Show. Besonders am Herzen liegt den beiden Kabarettisten, im Jahresrückblick an die großen Menschen zu erinnern, die von uns gegangen sind. Mit humor- und respektvollen Nachrufen erinnern Stefan und Leslie an wunderbare Stars, Sternchen und Typen, die uns zeit ihres Lebens viel Freude beschert haben.
„Drei Monarchen mit dem Weihrauchfass“ ist ein Programm mit zwei aufdrehenden Kabarettisten, fröhlichen Satiren und viel Musik – getreu dem Motto des großen Weihnachtspropheten Roberto Blanco: „Ein bisschen Baum muss sein“!

Edgar Allen Poe
Edgar Allan Poe – schon der Name verursacht Schauerstimmung und Gänsehaut, erinnert an lebendig Begrabene, an alte Gemäuer, die in stürmischer Nacht im Moor versinken, an dröhnenden Herzschlag unter den Fußbodendielen und natürlich an den Raben, der im Gedicht sein „Nimmermehr“ krächzt. Markus Veith hat aus den bekannten Stoffen und Motiven Poes ein Ein-Personen-Stück gemacht, das in gereimter Form Schauerliches, aber bisweilen auch ein heiter-ironisches Augenzwinkern bereithält. Der düstere Vogel selbst ist es, der das Publikum auf humorvoll-gruselige Art in – nicht nur – beklemmende Sphären entführt.#„Von einer Sekunde zur andern wechselt Veith als der Mörder aus „Das verräterische Herz“ von rasender Wut zur Verzweiflung und von listiger Verschlagenheit wieder zurück zur rasenden Wut. Dann wieder schleicht er als Rabe über die Bühne, krächzt schaurig von der Vergeblichkeit allen Tuns und wechselt sofort wieder zum zu Tode erschrockenen Trauernden. Der sich dann darüber ärgert, dass der Rabe ihm auf den Schreibtisch gekackt hat. Denn Markus Veith ist nicht nur gruselig, sondern hat auch einen Hang zur absurden Komik. Wenn schnelle Dialoge den Personenwechsel unmöglich machen, greift Veith auf grandiose Puppen zurück, die fast schon eine eigene Parodie des Grusel-Geschehens darstellen. Was auch für die Ahnengalerie Roderick Ushers gilt, die nicht ganz zufällig berühmten Gestalten der Horrorliteratur ähneln. Man möchte dem Raben zurufen: Vergiss dein 'nimmermehr'! In diesem Fall wäre 'gerne wieder# deutlich angebrachter“ (Nordbayerischer Kurier, Bayreuth).

Ein Irgendwo von dazumal. Die sechs Leben der Dichterin Mascha Kaléko
Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Mascha Kaléko ist eine überaus vielschichtige Autorin, in deren Texten sich ein traumatisches Stück Zeitgeschichte spiegelt, das sie vor allem in Gedichten und Liedern, aber auch in Prosatexten verarbeitet hat. In Galizien 1907 geboren, fand sie nach Schul- und Studienjahren in Berlin Anschluss an die literarische Bohème vor allem des Romanischen Cafés. Sie veröffentlichte regelmäßig Gebrauchslyrik in der „Vossischen Zeitung“ und hatte Kontakt mit namhaften Autoren des Berliner Kabaretts, aber auch mit Albert Einstein, Thomas Mann, Erich Kästner und Alfred Polgar, die die Verse der jungen Großstadtdichterin schätzten. Mascha Kaléko emigrierte 1938 in die USA und ging schließlich nach Israel. Sie starb 1975 in Zürich.
Die aus alltäglichen Erfahrungen geschöpften Texte dieser außergewöhnlichen Frau sind voller verspieltem Humor, Lebensfreude und Optimismus, aber auch durchdrungen von Sarkasmus und Bitterkeit. Sie spiegeln in ihren wechselnden Stimmungen auch die politischen Bedingungen, unter denen sie entstanden.
Kriszti Kiss berührt in diesem Programm in ihrer Textauswahl viele literarische Facetten einer Autorin, die es zu entdecken lohnt.

Ein bisschen Baum muss sein! Satirisch-musikalisches Weihnachtskabarett
Weihnachten und Kabarett haben seit jeher eines gemeinsam: Sie zeigen uns, dass nichts so sein muss, wie es scheint. – Gab es hinter dem Stall von Bethlehem eine Raucherecke? Wärmt die Blockflöte die Herzen, oder ist sie eher Heizmaterial? „Diesmal schenken wir uns Nichts“: Wie teuer darf das sein? Mit Herz, Humor und Heiterkeit spielen und singen sich die beiden Kabarettisten durch das Spektrum der weihnachtlichen Freuden und Problemzonen. Sie bringen ein Programm auf die Bühne, das beides vereint: feierliches Kabarett und weihnachtlichen Schalk.
Nach einem augenzwinkernden Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres in Politik, Sport und Show werden Stefan und Leslie mal wieder zum doppelten Heck! Als Dieter und Thomas legen sie den wahren Kern von bekannten Liedern und Schlagern frei, die eigentlich immer schon Weihnachtslieder waren – und animieren ihr Publikum zu beseeltem Singen und ekstatischem Lachen. Und am Ende ist allen wieder klar: „Ein bisschen Baum muss sein“!

Ein jeder Narr tut was er will. Wilhelm Busch
Das Publikum besucht den Maler, Dichter, Philosophen und Humoristen in seiner Werkstatt. Busch, der nicht als ‚netter‘ Mensch gilt, vielmehr als schrulliger, lebenslang lediger Einsiedler, ist zunächst nicht begeistert davon, dass ihm jemand über die Schulter schaut. Doch er kommt immer mehr ins Plaudern: über die Menschen, insbesondere die Künstler, übers Malen und Dichten. In der für ihn typischen Art, humorvoll gereimt, bietet er seinem Publikum mit den Geschichten um den verhinderten Dichter Balduin Bählamm und den Maler Klecksel einen - stellenweise - comicartigen Einblick in die Arbeit als Autor und Illustrator.#„Ein Stück in zwei Akten, kein Rezitationsabend und doch aus Busch-Gedichten zusammengestellt. Ungewöhnlich, beschränkt sich Veith doch nicht allein auf das Werk, auch wenn er den Dichter Balduin Bählamm und Maler Klecksel über die Bühne springen lässt. Das Stück ist vielmehr der Versuch die Person Busch, den Maler und den Dichter, mit Leben zu füllen“ (Ruhrnachrichten, Dortmund).

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