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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Zeitgedichte und Liebeslyrik von Heinrich Heine

mit Peter Schütze

Am 17. Februar 1856 ist Heinrich Heine (geb. 1779) in Paris gestorben. Der Kaufmannssohn und studierte Jurist aus Düsseldorf war einer der ganz großen Poeten deutscher Zunge. Mit seinem ironischen Witz und einer unglaublichen Leichtigkeit der Sprache durchleuchtet er gesellschaftliche und Seelenzustände wie kaum ein anderer Dichter.
Peter Schütze lässt sowohl den Autor des „Buchs der Lieder“ zu Wort kommen, der bald gefühlvoll, bald augenzwinkernd seine Sehnsucht und seinen Liebesschmerz genießt, als auch den Verfasser bissiger Schmähschriften und sarkastischer politischer Verse. Schütze wandert mit seiner Lesung zugleich durch die Lebensgeschichte Heines von den Studienjahren in den Vormärz und ins Pariser Exil. Neben weniger vertrauten Texten stehen auch einige der bekanntesten Gedichte („Loreley“, „Belsazar“, „Nachtgedanken“, Auszüge aus „Deutschland. Ein Wintermärchen“ u.a.) auf dem Programm.

„In seiner oft unglaublich kuriosen, akkuraten, aber vornehmlich amüsanten Sprech- und Vortragsweise - auch eine Wanze lässt sich imitieren - fand Dr. Peter Schütze, verstärkt von der gemütlichen Kaffeehausatmosphäre, einen besonderen und auch privaten Zugang zum Publikum, das sich wiederum in die Texte Heines hineinfinden konnte“ (Iserlohner Kreisanzeiger).

Peter Schütze (geb. 1948), promovierter Germanist und Autor, blickt auf eine lange Laufbahn als Journalist, Übersetzer, Dramaturg, Regisseur und Schauspieler mit Engagements an verschiedenen Bühnen, u.a. in Dortmund, Bielefeld und Hamburg (Thalia Theater), zurück. Seit 1988 macht er auch als Rezitator von Goethe, Droste-Hülshoff, Kästner, Tucholsky u.a. auf sich aufmerksam.

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