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Ich weiß nicht, aber meine Frau ist mir verdächtig… Auf den Spuren des Humoristen Frigyes Karinthy

mit Kriszti Kiss

Was für die Deutschen Kurt Tucholsky, das ist für die Ungarn Frigyes Karinthy (1887-1938). Kriszti Kiss hat sich seiner angenommen, denn dieser faszinierende, vielseitige Autor ist im deutschsprachigen Raum kaum bekannt.
Der Romancier, Erzähler, Journalist, Kritiker und Übersetzer beherrschte die burleske Situationskomik ebenso wie die beißende Satire. Schwarzer, hintergründiger Humor auf der einen Seite, subtile, vielschichtige Darstellungen menschlichen Zusammenlebens auf der anderen, machten ihn zu einem bedeutenden ungarischen Autor des 20. Jahrhunderts.
Ob es sich um „das dümmste Kind der Welt“, eine Lesung im „Irrenhaus“ handelt oder um einen von Neid zerfressenen Schauspieler, der seinen Kollegen unter Lobeshymnen mit Fäusten traktiert: seine Texte sind voller überraschender Wendungen und augenzwinkernder Einsichten. Auch dass seine Frau eine Schülerin Sigmund Freuds war, hinterließ Spuren in seiner literarischen Arbeit.
Die meisten Texte dieses anspruchsvoll-vergnüglichen Programms hat Kriszti Kiss in Zusammenarbeit mit Dieter Treeck ins Deutsche übertragen. Für ihre Zuhörer eine echte Entdeckung mit besonderem Spaßfaktor.

Kriszti Kiss erhielt ihr Schauspiel-Diplom an der renommierten Staatlichen Hochschule für Schauspielkünste in Budapest, ihrer Heimatstadt. Sie lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Dortmund und arbeitet seither als Schauspielerin an vielen namhaften Bühnen, in freien Produktionen sowie als Kabarettistin und Chansonsängerin.

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