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Galgenstrick und Erdbeerkraut. Die freche Zunge des Francois Villon

mit Christoph Rösner

François Villon hat uns unvergleichliche und zeitlose Gedichte aus seinem lasterhaften Leben hinterlassen. „Die Ballade von den Lästerzungen“, „Verehrt und angespien“ oder sein „Großes Testament“ sind Gedichte, die vor Lebensübermut, Daseinsfrust und Respektlosigkeit vor der Obrigkeit nur so strotzen.
Villon wird 1431 in Paris geboren. 1452 erlangt er den Grad eines Magister Artium, beendet aber sein Studium der Theologie nicht. Er gerät auf die schiefe Bahn, verwickelt sich in Messerstechereien und mafiotische Machenschaften und wird sogar zum Tode verurteilt. Der Vollstreckung kann er dank der Fürsprache des Herzogs von Blois entkommen. Er verbringt viele Jahre in Kerkerhaft und wird am Ende wegen seines ungebührlichen Lebenswandels zum Tode verurteilt. Das Urteil wird 1463 in zehn Jahre Verbannung umgewandelt. Vermutlich hat er den ersten Winter als Vogelfreier nicht überlebt.
In den 70ern machte Klaus Kinski mit seinen einzigartigen Interpretationen François Villon einem breiteren Publikum in Deutschland bekannt.

"Rösner glänzte immer wieder durch seine facettenreiche Vortragsweise. Mal ließ er laut einzelne Passagen hervortreten, mal wechselte er in eine zart einflößende Stimmlage. Verständlicherweise bedankte sich das Publikum mit langanhaltendem Beifall" (Iserlohner Kreisanzeiger).
"Leidenschaftlich interpretierte Christoph Rösner die unvergleichlichen und zeitlosen Gedichte und ließ die Zuschauer in so manchen Abgrund aus dem lasterhaften Leben Villons blicken. Nachdenklich oder anklagend, verächtlich oder auch verträumt, Rösner verlieh den prägnanten Worten mit seiner Ausdruckskraft immer eine treffende Note" (Westfälische Rundschau, Hohenlimburg).

Christoph Rösner (geb. 1958) lebt als freischaffender Autor, Rezitator und Kabarettist in Hagen. Seit 1994 kann er auf eine Reihe von erfolgreichen Projekten, Programmen und Inszenierungen zurückblicken. Im Jahr 2000 erschien sein erstes Buch „In der Mitte – Gedichte und Kurzprosa“. Es folgten zahlreiche Rezitationsprogramme u.a. über Charles Bukowski, Francois Villon, Friedrich Schiller, Wolfgang Amadeus Mozart, das Kabarettprogramm „Feuerzangenbowle und andere Rezepte“ und die 60er Revue „Mit 17 hat man noch Träume“. Derzeit ist Rösner mit unterschiedlichen Programmen auf den Kleinkunstbühnen im Land unterwegs.

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