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Die wilde Nonne - nach K. H. Strobl

mit Achim Brock

Was ist Fantasie, was ist Wirklichkeit? Der Held dieser Kriminalgeschichte gerät immer mehr in einen merkwürdigen Strudel von Ereignissen, derer er nicht mehr Herr wird, die immer mehr sein Leben bestimmen und schließlich zu einem ungeheuren Verbrechen führen.
Zwei Zeitebenen vermischen sich in Strobls Erzählung: Die Haupthandlung spielt 1905 in Brünn, als das Jesuitenkloster abgerissen wird. Im Zuge der Bauarbeiten stößt man auf unterirdische Gänge und Verließe, in denen der Sage nach im 16. Jahrhundert eine Nonne gehaust haben soll, die wegen ihrer Nymphomanie berüchtigt war. Der Leiter der Abbrucharbeiten verstrickt sich immer mehr in die Rekonstruktion der Funde und gerät immer mehr in den Bann der längst historischen Umtriebe.
Karl Hans Strobl (1877-1946), in späteren Jahren völkischer Autor und überzeugter Nationalsozialist, gehört mit seinem (gänzlich unpolitischen) Frühwerk zu den bedeutenden Vertretern deutschsprachiger Phantastik. Achim Brock versteht es in seiner freien Erzählweise, dem gruseligen Stoff Leben einzuhauchen und die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.

"Eine männerfressende Nonne, ein dem Wahnsinn verfallener Baumeister und ein furchtbares Verbrechen. Die Besucher wurden in eine schaurige Welt entführt. Bei Kerzenschein hingen sie Schauspieler Achim Brock förmlich an den Lippen. Mit Achim Brock war ein Schauspieler zu Gast, der das Publikum durch sein Charisma fesselte. Brock schaffte es die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen, die mucksmäuschenstill auf ihren Stühlen saßen und gespannt horchten" (IKZ, Iserlohn).

Achim Brock absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule in Hamburg. Es folgten u.a. Theater-Engagements in Landshut, Detmold, Eßlingen und Essen. 1992 gründete er das Erzähltheater Achim Brock.

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