Jacques Brel und Georges Brassens


Französische Chansons in deutscher Übertragung bei Melange

Jacques Brel und Georges Brassens Bild 1
Im Januar präsentieren wir gleich zwei Programme, die sich dem französischen Chanson widmen: Maegie Koreen würdigt Jacques Brel, Klaus Grabenhorst Georges Brassens. Wir freuen uns auf bekannte und neue Melodien sowie interessante Informationen zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte:

„Ein Leben im Tausendvierteltakt“. Jacques Brel - Biografisches und Chansons
mit Maegie Koreen (Text, Gesang, Gitarre)
Jacques Brel gilt in Deutschland als der bekannteste französische Chansonnier. Bis zu seinem frühen Tod 1978, als er 49jährig an Lungenkrebs starb, hatte Brel hunderte von Chansons geschrieben, die in Deutschland eine ganze Liedermacher-Generation geprägt haben. Auch Maegie Koreen ist von Brel beeinflusst worden. Jetzt blickt sie auf sein Leben zurück und wird einige seiner Lieder in deutschen Übersetzungen singen. Die Landschaft seiner Heimat Belgien war für Brel ein zentrales Thema. Dem „Flachen Land“ hat er ein Denkmal gesetzt. Aber auch sein „Amsterdam“ bleibt unvergessen. In seinem Werk vereinigen sich Tradition und Moderne der Chansonkunst.

Rendezvous mit Georges Brassens
mit Klaus Grabenhorst (Text, Gesang, Gitarre)
Der Maurersohn Georges Brassens (1921-1981) gehört zu den Größten des französischen Chansons. Wie kein anderer verstand er es, kleine Alltäglichkeiten in sinnlicher Weise zu besingen. Seine lyrischen Miniaturen erreichten eine solche Dichte an Poesie, dass er in den 50er und 60er Jahren als der Chansonnier schlechthin galt. Brassens war ein genauer Beobachter und wacher Gegner jeglicher Konvention und vertrat stets die Position des kleinen Mannes, besang den „anständigen Kerl“, der allein seinem Gewissen gehorcht und dadurch Sand in das Getriebe der Gesellschaft streut. 1968 lehnte Brassens die Mitgliedschaft in der Académie française mit der Begründung ab, als Sterblicher wolle er nicht unsterblich sein.