Der lustige Lessing.
Die unbekannte Seite des
großen Aufklärers in Szenen, Monologen und Spottgedichten

Lesung mit Stefan Keim

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Aufklärung macht Spaß.
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) war der wichtigste deutsche Dichter der deutschen Aufklärung. Seine Dramen und seine theoretischen Schriften haben der weiteren Entwicklung des Theaters eine grundlegende Richtung gewiesen. Lessings Werke werden bis zum heutigen Tag ununterbrochen in deutschen Theatern aufgeführt. Er war ein vielseitig interessierter Dichter, Philosoph und Kritiker. Als führender Vertreter der deutschen Aufklärung wurde er zum Vordenker für das neue Selbstbewußtsein des Bürgertums. Lessing war aber auch ein streitbarer Mensch mit Lust an pointierten Formulierungen und scharfen Gedanken. Er verfaßte wilde Spottgedichte und Grabschriften mit tiefschwarzem Humor. Die Heuchler und Moralapostel seiner Zeit waren ihm die liebsten Zielscheiben, in Lessing steckt ein deutscher Molière. Vor seinen großen Dramen schrieb er vor allem Komödien. Aus bekannten und unbekannten Werken Lessings hat Stefan Keim einen satirischen Abend zusammengestellt, der beweist, daß Lessings Biss auch heute sitzt.

„Doch worüber sich Lessing auch immer lustig machte, die Zuhörer durften feststellen, sein Humor aus dem 18. Jahrhundert zündet noch heute“
(Iserlohner Kreisanzeiger).

Stefan Keim ist Autor, Journalist, Moderator und Schauspieler. Seine kabarettistischen Auftritte führten ihn zu über hundert verschiedene Kleinkunst-Bühnen im gesamten Bundesgebiet.


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